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20.04.2009 - 12:33

Krisenfest zu sein ist unser Alltag. Eine kleine Umfrage unter uns erbrachte: keine Wertpapierverluste, keine Insolvenzen, Sparquote nach wie vor stabil bei Null, in der Arbeitswelt immer noch wahlweise prekär verdienend, erwerbslos oder Praktikantin. Wir sind die Krise: Wir feiern das Ende des Neoliberalismus. Wir sehen uns am 1.Mai!
14h Wiese am Michel
Route:
Neustädter Neuer Weg/Vorsetzen/Niederbaumbrücke/Am Kaiserkai/Großer Grasbrook/Kibbelsteg (LKW: Am Sandtorkai)/Bei den Mühren (LKW: Mattentwiete)/Kajen/Baumwall/Vorsetzen/Johannesbollwerk/St. Pauli Hafenstr./St. Pauli Fischmarkt/Große Elbstraße, Hafenklang
Für die Kleinsten gibt es einen Kinder-Bus
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18-04-2009 - 18:07
Euromayday lädt zur Afterhour. Wir fahren im Konvoi nach Blankenese und feiern dort das Ende des Neoliberalismus. Wir sagen es ihnen ins Gesicht: This party is so over! Ihr seid die Loser des nächsten Jahrzehnts!
Ob bei Christiansen oder im Spiegel, bei der Union oder bei den Grünen: Jahrelang haben uns Karrieristen und so genannte Experten mit ihren Schlagworten belästigt: Deregulierung, Privatisierung, Shareholder-Value, Fördern und Fördern, Lohnzurückhaltung, Einsparung und immer wieder Markt, Markt, Markt. Jahrelang haben neoliberale Siegertypen mit ihren Erfolgen geprotzt. Seit letztem Herbst ist alles anders. Ob Banker, Berater oder Bonzen: Alle jammern über die Risiken des Systems. Auf den Wirtschaftsseiten breiten sich diffuse Angst und offene Ratlosigkeit aus. Ole von Beust entdeckt Marx, die Grünen Sven Giegold. An den Neoliberalismus kann sich keiner mehr erinnern. Noch nicht einmal Magaret Thatcher.
Grund genug deutlich zu machen, was ihre Phrasen für uns bedeutet haben, von wem das Geld kam, dass sie in den letzten Monaten verloren haben, und warum der Neoliberalismus schon immer prekär war. Blankenese wir kommen.
26. April // 14 Uhr // Große Bergstraße (vor dem Goldenen Salon)
Bringt Fahrräder, Kostüme, Schilder und alte Schuhe mit.
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16-04-2009 - 12:49
Freitag, 24. April, 20 Uhr // Goldener Salon
Ich liebe dich trotzdem. Prekarität in der Kultur- und Wissensproduktion
Wo fängt unbezahlte Arbeit an? Wo hört sie auf? Ist unser Leben ein einziges Projekt? Was ist das Versprechen der Selbstständigkeit? Erste Antworten geben die "Carrot Workers"(London), das Projekt "the University and Precarity"(Berlin) und die Kampagne "Mir reicht's nicht!"(Hamburg)
Sonntag, 26. April, 14 Uhr // Große Bergstraße (vor dem Goldenen Salon)
This party is so over!
Euromayday lädt zur Afterhour. Im Konvoi nach Blankenese und dort das Ende des Neoliberalismus feiern. Wir sagen es ihnen ins Gesicht: This party is so over! Ihr seid die Loser des nächsten Jahrzehnts!
Bringt Fahrräder, Kostüme, Schilder und alte Schuhe mit.
Montag, 27. April, 20.00 Uhr // Goldener Salon
Grundlos Geld
Susanne Wiest hat mit ihrer ePetition für ein bedingungsloses Grundeinkommen über 50.000 Unterschriften an den Bundestag gesammelt. Wir haben mit unterzeichnet und laden weitere UnterzeichnerInnen und BefürworterInnen zu einer Versammlung ein. Unsere Fragen: Ist eine öffentliche Anhörung im Bundestag eine Protestbühne? Wo bleibt der Scheck: Grundeinkommen jetzt oder irgendwann? Wie sieht eine Aktion oder ein Wagen bei der Euromayday-Parade am 1. Mai aus? Durch den Abend führen Meike Bergmann, Andreas Georgiadis und Frank John mit Videoclips und Glücksrädern.
ACHTUNG anderer Ort
Dienstag, 28. April, 20.00 Uhr im B-Movie Brigittenstraße 5 // St. Pauli
How it works. Arbeit im Wandel: Kleine geile Firmen
Inwieweit hat sich die Bedeutung von Autonomie in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt? Eine kinematographische Lesung und Diskussion von und mit Arndt Neumann zu Alternativprojekten zwischen Revolte und Management
Veranstalter: DIEnstagsDOKU und 5Tage5Nächte_euromaydayHamburg
Mittwoch, 29. April 2009, 20.00 Uhr // Goldener Salon
Warum flippen wir nicht aus?
Plebejische Perspektiven, Krise und Prekarität: Alles in Frage stellen. Eine Kurzgeschichte der Krisen. Thesen, Bilder und Beiträge von Frank John, Arndt Neumann, Myra Neumeier und Vassilis Tsianos
...und als Schmankerl obendrauf:
Freitag, 1. Mai, 14.00 Uhr // Wiese am Michel
Euromayday Parade 009: KrisenFEST durch die Stadt
See you!
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01-04-2009 - 00:00
Euromayday009 krisenfest
Sie kennen uns nicht? Ihr kennt uns. Wir sind keine Leute, die jammern. Krisenfest zu sein ist unser Alltag. Eine kleine Umfrage unter uns erbrachte: keine Wertpapierverluste, keine Insolvenzen, Sparquote nach wie vor stabil bei Null, in der Arbeitswelt immer noch wahlweise prekär verdienend, erwerbslos oder Praktikantin.
Euromayday005 haben wir behauptet: So wie es ist, kann es nicht bleiben.
2009 feiern wir krisenfest. Endlich Schluss mit dem Gerede von kein Geld. Feierabend für die Marktschreier von TINA (‘There Is No Alternative’ by M. Thatcher).
Unsere Fragen und unsere Sorgen haben sich nicht erledigt. Im Gegenteil, sie brennen unter den Nägeln: Woher kommt morgen mein Geld? Wie sicher ist mein Job? Wie überleben ohne Papiere? Wohin mit den Kindern? Weshalb macht der Kerl nicht den Haushalt? Was ist, wenn ich alt oder krank werde? Wem gehören die Städte?
Aber die, die haben fertig: Das Märchen vom Kaiesr ohne Kleider, das ist die Melodie, zu der wir aufspielen.
Einige wünschen sich einen revanchistische, populistische Parade, bei der auf die Legitimationskrise richtig angestoßen wird. Andere wollen eine fette Versammlung und einen Catwalk, bei der sich das andere Leben mal so richtig zur Schau stellt. Die nächsten favorisieren einen Konvoi nach Blankenese, Schuhwürfe auf Villen, Polonäsen durch die Vorlesungen neoliberaler ProfessorInnen oder ein Lidl-Straßentheater.
Nullo Problemo. Alles ist möglich. Ein neues Leben – darauf stoßen wir an am 1. Mai. Euromayday009. Krisenfest.
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20-03-2009 - 00:00
Mobilisierungsparty zum Euromayday
am Samstag, 18. April ab 21h im Hafenklang Exil, Große Bergstrasse
Filmreihe ab 21h:
Frekuensia Kolombiana, Mit einem Lächeln auf den Lippen, Robox
Foto-Lovestory-Studio 22.30-12.30h:
Entwerfe deine eigene Krisengeschichte!
später Party auf drei Bühnen:
SalonDelBaile: Bongo Disco (Olli Sillywalks)
Tropeninstitut
Taca Taca Ta & Carlos Calor
Electro Bude: Chromschroeder
Tsunami Surfing Chicka Posse
Das Audiolith
Extra Live: Fly Mic/Makina V3/Batang
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24-04-2008 - 00:00
Das Nachbereitungstreffen zum diesjährigen Euromayday findet am Mi., 21.05.2008 um 20h im Buttclub statt.
Bericht vom diesjährigen Konvoi nach Barmbek
Da haben wir einmal auf die Pünktlichkeit der Gewerkschaften gesetzt und dann kamen und kamen sie nicht… Dieses Jahr sind wir nach Barmbek ausgeschwärmt, um den EuroMayday mit der antifaschistischen Mobilisierung gegen den 1. Mai-Umzug der Nazis zu verbinden. Der Endkundgebungsort des DGB war unser Startpunkt, um möglichst viele GewerkschafterInnen nach Barmbek mitzunehmen. Damit wollten wir die Teile der Gewerkschaften, die den Rückzug des DGB aus Barmbek kritisiert hatten, unterstützen. Der Drang auszuschwärmen war allerdings zu stark, um darauf zu warten, dass die DGB-Demo in St. Pauli ankam.
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23-04-2008 - 00:00
Bericht zur Veranstaltung mit Karl-Heinz Roth im Vorfeld des 1. Mai:
Auf dem Hamburger Euromayday-Plakat 2005 waren mehrere Figuren zu sehen, die mit Wischmopp, Kellnertablett und Laptop hantieren, daneben war eine von diesen karierten Plastiktaschen (auch als Kanak-Taschen bekannt) zu sehen. Putz- und Kellnerjobs, Wissens-, IT- und Medienjobs, Migration – darf man die Gruppen, die diese Gegenstände symbolisieren, in eins setzen? Haben sie etwas miteinander zu tun? Welche Gruppe hat Vorfahrt bei der Mayday-Parade, wie gestaltet man Protest? Wie ist mit den offensichtlichen Unterschieden zwischen verschiedenen Arten von Prekarisierung umzugehen, wie wäre eine Einebnung von Differenz zu vermeiden? Mit solchen (selbst-)kritischen Fragen eröffnete der Hamburger Euromayday eine Veranstaltung, die im Vorfeld der diesejährigen Euromayday-Paraden in der Hamburger Hafen-Vokü stattfand. Der Abend wurde unter Beteiligung des Publikums von Karl-Heinz Roth, Frank John, Tobias Mulot, Efthimia Panagiotidis und Vassilis Tsianos gestaltet.
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22-04-2008 - 13:15
Euromayday008 schwärmt aus!
1886 Haymarket, Chicago. Arbeiter fordern die Einführung des acht Stunden Tages. Eine Bombeexplodiert, die Polizei schießt wahllos in die Menge. Kriegsrecht über Chicago, Repression, Todesurteile. Die Geburt des 1. Mai als internationalen Kampftag und Erinnerungsdatum, umkämpft, symbolisch aufgeladen, benutzt.
1937 Spanien. Schlacht am Jarama. Die internationalen Brigaden unterwegs in den grossen Schlachten zwischen Republik und Konterrevolution. Leben und Sterben im Kampf gegen den europäischen Faschismus.
2002 Madrid. Generalstreik. Ein Tag. Und was machen die Frauen? Oder die Erwerbslosen? Und die Tagelöhner und Ich-Ag’s? Die Frauen überlegen während des Generalstreiks: Was hat das mit uns zu tun? und sie gehen spazieren. Sie streifen durch die Stadt und fragen sich und andere: Wie streiken wir? Streiken wir? Was machen wir?
Hamburg 2008, 1. Mai, ein begehrter Tag. Christi Himmelfahrt. Die nationale Sozialistin will marschieren. Vatertag. Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse. Antifaschistischer 1.Mai:
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zoe , 24-03-2008 - 00:00
Am ersten Mai wird Angela Merkel in der alten Kaiserstadt Aachen mit dem EU-Oscar ausgezeichnet, dem Internationalen Karlspreis. Nicolas Sarkozy wird ihr Festredner sein. Eine Laune des Kalenders will es, dass in diesem Jahr der Arbeiterkampftag mit dem christlichen Himmelfahrtstag zusammenfällt, dem Tag, an dem der Preis der Eurokratie in Aachen traditionell verliehen wird.
Wir wollen den Mächtigen die Party verderben und unsere eigene Party feiern: die EuroMayDay-Paraden in über zwanzig Städten, als transeuropäische Demonstration aller Prekarisierten und MigrantInnen gegen ein repressives Sozialsystem, gegen Diskriminierung und Grenzkontrollen.
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20-03-2008 - 00:00
Die im Euromayday-Kontext entstandene Kampagne "mir reicht's...nicht!" war mit dem Ziel angetreten, die Frage der Prekarität an ausgewählten Orten zu thematisieren: auf der documenta12 in Kassel und auf der Berlinale 2008. Versucht werden sollte mit Kulturproduzentinnen, Praktikanten, Reinigungskräften und anderen prekär Beschäftigten ins Gespräch zu kommen. Es ging darum, ihre Wünsche und Konflikte aus dem Verborgenen zu holen und damit die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass sich wirklich etwas ändert. Die Events sind vorbei, Zeit für eine erste Bilanz.
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29-05-2007 - 19:38
Workshop PARKOUR PREKÄR
Wir befinden uns auf dem Planeten PRECA 007! Das Grinsen der Prekarität lauert überall. Auf diesem Planeten gibt es nichts außer einer Idee. Die Idee eines neuen Ensembles mit betörenden Sounds, um sich durch unsere gefährlichen Lebenslagen zu bewegen. Ein PARKOUR PREKÄR, um Ziele zu erreichen unter Umgehung sämtlicher Hindernisse.
Workshop 09.06. + 10.06., 14:00-18:00.
Parkourbegehung: 10.06., 18:00-20:00.
Ort: Kampnagel Hamburg, Jarrestr. 20, D-22303 Hamburg.
Kostenlos.
TeilnehmerInnen: 30.
Bitte anmelden bis zum 08.06. unter: preca007@gmx.de
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