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25.03.2008 - 19:44

Das Nachbereitungstreffen zum diesjährigen Euromayday findet am Mi., 21.05.2008 um 20h im Buttclub statt.
Bericht vom diesjährigen Konvoi nach Barmbek
Da haben wir einmal auf die Pünktlichkeit der Gewerkschaften gesetzt und dann kamen und kamen sie nicht… Dieses Jahr sind wir nach Barmbek ausgeschwärmt, um den EuroMayday mit der antifaschistischen Mobilisierung gegen den 1. Mai-Umzug der Nazis zu verbinden. Der Endkundgebungsort des DGB war unser Startpunkt, um möglichst viele GewerkschafterInnen nach Barmbek mitzunehmen. Damit wollten wir die Teile der Gewerkschaften, die den Rückzug des DGB aus Barmbek kritisiert hatten, unterstützen. Der Drang auszuschwärmen war allerdings zu stark, um darauf zu warten, dass die DGB-Demo in St. Pauli ankam.
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22-04-2008 - 13:15
Euromayday008 schwärmt aus!
1886 Haymarket, Chicago. Arbeiter fordern die Einführung des acht Stunden Tages. Eine Bombeexplodiert, die Polizei schießt wahllos in die Menge. Kriegsrecht über Chicago, Repression, Todesurteile. Die Geburt des 1. Mai als internationalen Kampftag und Erinnerungsdatum, umkämpft, symbolisch aufgeladen, benutzt.
1937 Spanien. Schlacht am Jarama. Die internationalen Brigaden unterwegs in den grossen Schlachten zwischen Republik und Konterrevolution. Leben und Sterben im Kampf gegen den europäischen Faschismus.
2002 Madrid. Generalstreik. Ein Tag. Und was machen die Frauen? Oder die Erwerbslosen? Und die Tagelöhner und Ich-Ag’s? Die Frauen überlegen während des Generalstreiks: Was hat das mit uns zu tun? und sie gehen spazieren. Sie streifen durch die Stadt und fragen sich und andere: Wie streiken wir? Streiken wir? Was machen wir?
Hamburg 2008, 1. Mai, ein begehrter Tag. Christi Himmelfahrt. Die nationale Sozialistin will marschieren. Vatertag. Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse. Antifaschistischer 1.Mai:
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22-04-2008 - 12:17
Bericht zur Veranstaltung mit Karl-Heinz Roth im Vorfeld des 1. Mai:
Auf dem Hamburger Euromayday-Plakat 2005 waren mehrere Figuren zu sehen, die mit Wischmopp, Kellnertablett und Laptop hantieren, daneben war eine von diesen karierten Plastiktaschen (auch als Kanak-Taschen bekannt) zu sehen. Putz- und Kellnerjobs, Wissens-, IT- und Medienjobs, Migration – darf man die Gruppen, die diese Gegenstände symbolisieren, in eins setzen? Haben sie etwas miteinander zu tun? Welche Gruppe hat Vorfahrt bei der Mayday-Parade, wie gestaltet man Protest? Wie ist mit den offensichtlichen Unterschieden zwischen verschiedenen Arten von Prekarisierung umzugehen, wie wäre eine Einebnung von Differenz zu vermeiden? Mit solchen (selbst-)kritischen Fragen eröffnete der Hamburger Euromayday eine Veranstaltung, die im Vorfeld der diesejährigen Euromayday-Paraden in der Hamburger Hafen-Vokü stattfand. Der Abend wurde unter Beteiligung des Publikums von Karl-Heinz Roth, Frank John, Tobias Mulot, Efthimia Panagiotidis und Vassilis Tsianos gestaltet.
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zoe , 24-03-2008 - 00:00
Am ersten Mai wird Angela Merkel in der alten Kaiserstadt Aachen mit dem EU-Oscar ausgezeichnet, dem Internationalen Karlspreis. Nicolas Sarkozy wird ihr Festredner sein. Eine Laune des Kalenders will es, dass in diesem Jahr der Arbeiterkampftag mit dem christlichen Himmelfahrtstag zusammenfällt, dem Tag, an dem der Preis der Eurokratie in Aachen traditionell verliehen wird.
Wir wollen den Mächtigen die Party verderben und unsere eigene Party feiern: die EuroMayDay-Paraden in über zwanzig Städten, als transeuropäische Demonstration aller Prekarisierten und MigrantInnen gegen ein repressives Sozialsystem, gegen Diskriminierung und Grenzkontrollen.
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20-03-2008 - 00:00
Die im Euromayday-Kontext entstandene Kampagne "mir reicht's...nicht!" war mit dem Ziel angetreten, die Frage der Prekarität an ausgewählten Orten zu thematisieren: auf der documenta12 in Kassel und auf der Berlinale 2008. Versucht werden sollte mit Kulturproduzentinnen, Praktikanten, Reinigungskräften und anderen prekär Beschäftigten ins Gespräch zu kommen. Es ging darum, ihre Wünsche und Konflikte aus dem Verborgenen zu holen und damit die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass sich wirklich etwas ändert. Die Events sind vorbei, Zeit für eine erste Bilanz.
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29-05-2007 - 19:38
Workshop PARKOUR PREKÄR
Wir befinden uns auf dem Planeten PRECA 007! Das Grinsen der Prekarität lauert überall. Auf diesem Planeten gibt es nichts außer einer Idee. Die Idee eines neuen Ensembles mit betörenden Sounds, um sich durch unsere gefährlichen Lebenslagen zu bewegen. Ein PARKOUR PREKÄR, um Ziele zu erreichen unter Umgehung sämtlicher Hindernisse.
Workshop 09.06. + 10.06., 14:00-18:00.
Parkourbegehung: 10.06., 18:00-20:00.
Ort: Kampnagel Hamburg, Jarrestr. 20, D-22303 Hamburg.
Kostenlos.
TeilnehmerInnen: 30.
Bitte anmelden bis zum 08.06. unter: preca007@gmx.de
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23-05-2007 - 11:16
Petra Parker , 14-05-2007 - 16:20
superflex , 03-05-2007 - 14:06
+++ Laute, bunte Parade prekarisierter Menschen zog am 1. Mai vom Hamburger Michel durch St. Pauli zum „Park Fiction“ +++ Vornweg fuhr ein Lautsprecherwagen im Superhelden-Look mit angeschlossenem SuperheldInnen-"Block":
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Unterklasse positiv - Avanti - Petra Parker & Clark Kent , 19-04-2007 - 10:57
'Unterklasse positiv' - 'Avanti' und 'Petra Parker & Clark Kent' rufen dieses Jahr zur Teilnahme an der Hamburger Parade auf:
Du findest das Faltblatt hier als Bild eingefügt wie auch als PDF zum download!
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xxx , 07-03-2007 - 17:12
Am 1. Mai 2005 schlossen sich mehrere tausend Menschen der EuroMayday-Parade an, um für wenige Stunden die Unsichtbarkeit von prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen sichtbar zu machen. Fast zwei Jahre später sieht der gesellschaftliche Diskurs um Prekarisierung ganz anders aus: Spätestens seit der Studie „Gesellschaft im Reformprozess“, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben wurde, wird Prekarisierung auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. „Generation Praktikum“ und „abgehängtes Prekariat“ sind in aller Munde. Die exklusive Debatte der Experten verdoppelt das Schweigen der Prekären. Anstatt neue Perspektiven zu entwickeln und das Gemeinsame von Praktikanten und Erwerblosen, von Freelancerinnen und Putzfrauen zur Sprache zu bringen, werden bestehende Fragmentierungen wiederholt. Zugleich verschwinden hinter dem Bild der passiven und fürsorgebedürftigen Unterschicht alltägliche Widerstände und Konflikte. Die Begriffe ändern sich, die Ignoranz bleibt. An diesem Punkt setzt die Kampagne „mir reicht’s …nicht!“ an.
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