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Warum Thüringen?

 
 
    

+++++  Das steinerne Herz Deutschlands

Campzeitung, 12.07.2002 16:33

„Das grüne Herz Deutschlands“ nannte die regierende CDU Thüringen im Wahlkampf, „das braune Herz Deutschlands“ ist der Titel eines Buches über Nazi-Umtriebe in Thüringen. Betrachtet man das politische und gesellschaftliche Klima in Thüringen, insbesondere was Randgruppen und unter diesen vor allem Flüchtlinge und MigrantInnen angeht, scheint nur der Titel „das steinerne Herz Deutschlands“ angemessen. Geistige Monotonie, ein hohes Maß an Alltagsrassismus und ein weitgehender Mangel an Vielfalt und Lebendigkeit prägen das Leben in Thüringen. Das schafft die Atmosphäre, in der rechtes Denken und Handeln bis in die gesellschaftliche Mitte wirkt.

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+++++  Schonmal ein Paradies besetzt?

h., ag3f, hanau, 05.07.2002 17:03

Rasenmühleninsel heißt der schöne, innenstadtnahe Parkstreifen in Jena-Paradies, den die Vorbereitungsgruppe des fünften Grenzcamps als Zeltplatz auserkoren hat. Doch die Stadt Jena sagt bislang nein und bemüht in ihrer umfangreichen Ablehnungsbegründung Ruhe, Ordnung und Sauberkeit bis zum Abwinken. So wird nun zur Innenstadtkundgebung und anschließenden Besetzung des paradiesischen Platzes aufgerufen, am Freitag, dem 12. Juli, wenn das kein mensch ist illegal - Camp 02 startet...

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+++++  In Bewegung bleiben: Campen in Thüringen!

Grenzcamp-AG von Subcutan, 24.06.2002 22:50

Als Teil einer Gruppe, die sich an der Vorbereitung des 5. antirassistischen Grenzcamp beteiligen will, möchten wir im Folgenden noch einmal darstellen, welche Möglichkeiten und Perspektiven ein Camp in Thüringen unserer Meinung nach eröffnen kann.

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+++++  Reaktion auf den Artikel "Starbuck, Käpt'n Rotbeere und das Grenzcamp02"

Anonym, 24.06.2002 22:48

Antirassistische Gruppe Leipzig: Das ist eine von mehreren Reaktionen, die auf unseren Interimartikel, der allerdings noch gar nicht erschienen ist, an uns gesendet wurde. Da die Person selbst keinen Zugriff auf die camp-liste hat, wollen wir den Diskussionsbeitrag hier transparent machen.

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+++++  Starbuck, Käpt'n Rotbeere und das Grenzcamp02

Antirassistische Gruppe Leipzig, aus: Interim 545/2002, 24.06.2002 22:25

Immer offen für (konstruktive) Kritik lasen wir mit großem Interesse die Texte "Antirassistisch Campen in 200?" aus der Interim Nr. 541/02 und "Über das Ende des Grenzcamps in der alten Form" (Nr. 542/02). Wir haben selbst auch Kritik an dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung des diesjährigen Grenzcamps, haben uns aber trotzdem dafür entschieden, das Camp in Thüringen mit zu organisieren und erklären nicht wie Starbuck und Rotbeere das Grenzcampprojekt für gescheitert. Wir wollen deshalb die Aussagen von Starbuck und Käpt'n Rotbeere nicht unwidersprochen stehen lassen, sondern unsere Gründe darlegen, warum wir ein 5. Grenzcamp wichtig finden und welchen politischen Anspruch wir mit einem solchen Camp verbinden. Da es sich bei den beiden Texten um einen regelrechten Rundumschlag handelt, können wir nicht auf alles eingehen, sondern beschränken uns auf das bundesweite Vorbereitungstreffen in Göttingen, die Entscheidung, das nächste Camp in Thüringen stattfinden zu lassen und einige Richtigstellungen zum letzten Camp in Frankfurt a. M.

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+++++  Über das Ende des antirassistischen Grenzcamps in der alten Form

Starbuck, aus: Interim Nr. 542/02, 24.06.2002 22:21

Käpt`n Rotbeere hat dankenswerter Weise in der Interim Nr. 541/02 in seinem Artikel "Antirassistisch Campen in 2002" über das Ergebnis der bundesweiten Diskussion, wo das nächste antirassistische Grenzcamp - ob nun in Hamburg oder in Thüringen - stattfinden soll, berichtet. Mit einer Reihe seiner darin gemachten Aussagen bin ich aber so nicht einverstanden.

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+++++  Antirassistisch Campen 2002?

Käpt`n Rotbeere, aus: Interim Nr. 541/02, 24.06.2002 22:20

Das antirassistische Grenzcamp wurde initiiert und getragen von einer autonomen Bewegung, die damit einmal im jahr bundesweit versuchte, ihr wichtige Themen aufzugreifen und ihre Vorstellungen umzusetzen. Es war - im Gegensatz zu so vielem der derzeitigen linksradikalen Politik - ein aktives Agieren und kein reagieren auf staatlichen oder faschistischen Müll. Es fand große Zustimmung bei einem breiten Spektrum von deutschen Linken bis zu Flüchtlingsselbstorganisationen. Die Teilnehmerinnen waren sich einig, das Rassismus Scheisse ist. Auf dem Wochenplan standen Auseinandersetzungen und Streit im Innern sowie vielfältige Aktionsformen nach aussen.
Die sich im Austragungsort des Camps 2002 - Hamburg oder Thüringen - abzeichnende Spaltung des Vorbereitungskreises hat dieser nicht verhindert. Als Person, die mit einer kleinen Bezugsgruppe manches Camp besucht hat, sich aber nicht in die bundesweiten Vorbereitungen einbringen wollte und konnte, habe ich gut reden. Das will ich hiermit tun.

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