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Mahnwache
am 23.01.12 im Hamburger Hafen gegen Atomtransporte und für die sofortige
Entwidmung des Hamburger Hafens für Atomtransporte
Ein neuer Atomtransport aus Russland wurde am 23.01.12 über den
Hafen von Hamburg durchgeführt. Dabei wurde nicht
angereichertes, also kein 'spaltbares', Uranhexafluorid
(UF6) befördert. - Mit einer Mahnwache hatte eine Gruppe
von Anti-Atom-AktivistInnen am 23.01.12 ab 06:15 Uhr (MEZ) an der Ausfahrt
des HHLA Container Terminal Burchardkai (Waltershofer Damm) in Hamburg
u.a. gegen den Atomtransport mit dem russischen Frachter 'Kapitan Yakovlev'
protestiert und die sofortige Entwidmung des Hamburger
Hafens für Atomtransporte gefordert. - Mit einem
Transparent wurde die Forderung deutlich gemacht: "Keine
Atomtransporte durch Hamburg und anderswo". - Von den AktivistInnen
der Mahnwache konnte der Abtransport des
Uranhexafluorids mit acht Sattelzügen der Bremer
Spedition Kieserling beobachtet werden.
Ausführlicheres dazu auf unserer Rubrik Atomtransporte durch
Hamburg
Protestaktion
am 08.06.11 im Hamburger Hafen gegen Atomtransporte und
für die sofortige Entwidmung des Hamburger Hafens für
Atomtransporte
Am 08.06.11 erfolgte ein weiterer
Atomtransport aus Russland über den Hafen von Hamburg:
Dabei wurde in die Brennelementfabrik der Advanced
Nuclear Fuels GmbH (ANF) in Lingen angereichertes
Urandioxid (UO2) befördert. - Im Hamburger Hafen
wurde morgens auf der Elbe von einer Gruppe
Anti-Atom-AktivistInnen mit einer Barkasseneskorte und
darauf befindlichen Transparenten u.a. gegen den
Atomtransport mit dem russischen Frachter 'Kholmogory'
protestiert und die sofortige Entwidmung des Hamburger
Hafens für Atomtransporte gefordert. - Erstmals
gelang es daraufhin AtomkraftgegnerInnen direkt am Tor
der Brennelementfabrik der AREVA NP in Lingen die
Ankunft des Urandioxids zu beobachten und zu
dokumentieren.
Ausführlicheres dazu auf unserer Rubrik Atomtransporte durch
Hamburg
Reaktor-Katastrophe
nach Erdbeben und Tsunami-Flutwelle in japanischen Atomanlagen
Katastrophaler Atomunfall in Japan: Nach
einem Erdbeben der Stärke 9,0 und anschließender
Tsunami-Flutwelle sind dort seit Freitag, 11.03.11,
mehrere Atomkraftwerke havariert. Es kam
bislang zu Explosionen und Freisetzung von Radioaktivität.
Mehr als 100000 Menschen sind betroffen, die
Folgen noch nicht abzusehen.
Das bis dahin unmögliche gedachte und nur als
Restrisiko relativierte ist nun eingetreten.
=> Eine
ständig aktualisierte Chronologie zu dem katastrophalen
Atomunfall in den japanischen Atomanlagen gibt es im
Netz z.B. auf ContrAtom unter Super-GAU nach Erdbeben in Japan
Wir
fordern: Sofortige Stillegung aller Atomanlagen -
weltweit!
=> Der Redebeitrag
auf der Anti-Atom-Demo am 26.03.11 in Hamburg beim
Anti-Kapitalistischen-Block während der Zwischenkundgebung
vor Vattenfall befindet sich hier als
pdf-Datei.
=> The
speach at a Rally outside Vattenfall (a European atomic
energy company), anti-capitalist
bloc, Hamburg, 03/26/2011) is here available in
english:
pdf-File
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Atom-Transporte
durch den Hamburger Hafen und das Hamburger Stadtgebiet
Über das Hamburger-Stadtgebiet und den Hafen gehen
eine Vielzahl von Atomtransporten. Hamburg ist eine
Drehscheibe zur Versorgung und zur Entsorgung der AKWs
im internationalen Atomgeschäft.
Uranoxide, das extrem giftige Uranhexafluorid,
unbestrahlte und bestrahlte Brennelemente oder andere
Produkte im Zusammenhang mit der Nutzung der
Atomtechnologie werden im Hamburger Hafen umgeschlagen
und/oder durch das Hamburger Stadtgebiet transportiert.
Die Transporte gingen von oder nach: Deutschland,
Belgien, Schweiz, Niederlande, Schweden,
Großbritannien, Norwegen, Frankreich,
Spanien, Kanada, USA,
Argentinien, Australien, Süd-Korea,
Russland, Kasachstan und Namibia.
Seit 2004 haben mehr als 400 Atomtransporte durch das
Hamburger Stadtgebiet per Schiff, Bahn und LKW
stattgefunden. Davon allein in diesem Jahr,
bis zum 06.05.09, 61 Transporte. Das bedeutet,
daß zur Zeit im Durchschnitt alle zwei Tage radioaktive
oder hochtoxische Stoffe durch die Millionenmetropole
befördert werden.
Zu den Atom-Transporten durch Hamburg hatte die
Fraktion DIE LINKE am 05.05.09 in der Hamburger
Bürgerschaft eine Große Anfrage an den Hamburger
Senat gestellt, die Antwort darauf vom 02.06.09
ist in der Drs. 19/3011
einsehbar. - Aufgrund der unzureichenden Antwort des
Hamburger Senates wurde am 14.08.09 eine Nachfrage zu den
Atom-Transporten durch Hamburg gestellt, auf diese
der Hamburger Senat am 11.09.09 in der Drs.
19/3835 geantwortet hat.
Zu den
Atomtransporten
durch das Land Bremen war
von der Fraktion DIE LINKE in der
Bremischen Bürgerschaft eine Große
Anfrage gestellt worden, diesbezüglich hatte der Bremer Senat in der Drs. 17/973 am 27.10.09 geantwortet.
Ausführlicheres dazu auf unserer Rubrik Atomtransporte durch
Hamburg
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