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(letzte Aktualisierung: 30.06.2009)
Zeitraum: 2008 bis heute Weiterleitung zur Chronik Internationale Atomtransporte, Zeitraum: 2004 bis 2007
(Diese Auflistung ist mit Sicherheit nicht vollständig)
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30.
Juni 2009 AREVA NC: Neuer Atommüll-Transport aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Die AREVA
NC gibt in einem Communiqué am
30.06.09
bekannt, daß ein am 28.06.09
aus dem norditalienischen AKW Caorso gestarteter Atommüll-Transport mit
abgebrannten Brennelementen in vier Castor-Behältern am 30.06.09 um 12:05
Uhr auf dem französischen 'TN International railway terminal' in Valognes
eingetroffen ist. "Four
casks of used fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on June
30, 2009, at 12:05 pm. Dieser Atommüll-Transport aus Italien wurde von der AREVA NC erneut erst kurzfristig angekündigt Der neue
Atommüll-Transport aus Italien war von der AREVA
NC erst am 29.06.09
bekannt gemacht worden. Die AREVA
NC teilte in einer Pressemitteilung
dazu mit: Ein Castor-Transport mit
vier Atommüll-Behältern, die abgebrannte
Brennelemente enthalten,
hat am 28.06.09
das italienische
Atomkraftwerk in Caorso verlassen. Die Ankunft
dieses Castor-Transportes auf dem 'TN International railway terminal'
im französischen
Valognes war, nach der Aussage der AREVA NC in der
Mitteilung, am 30.06.09
erwartet worden. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the used
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. |
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15.
Juni 2009 AREVA NC: Erster Transport von komprimiertem Atommüll in die Niederlande Laut
einem Communiqué der AREVA NC vom
15.06.09 wird am 15.06.09 von dem französischen
'TN International railway terminal' in Valognes der erste
Transport von komprimiertem metallischem Atommüll aus der
Plutonium-Fabrik La Hague nach dem Zwischenlager der COVRA in Vlissingen
bei Borssele in den Niederlanden rollen. Dabei soll ein
Castor-Behälter befördert werden, der verdichteten metallischen
Atommüll ("compacted used fuel metallic structures")
aus der 'Wiederaufarbeitung' enthält. "A
cask containing compacted metallic waste [The used fuel metallic
structures received at AREVA La Hague plant are cut and compacted to
reduce their volume by 5. These compacted wastes are then placed into
steel containers.] will be shipped today from the TN
International’s railway terminal in Valognes (France) to the COVRA
storage facility near Borssele (Netherlands)." Von
der AREVA NC wird mitgeteilt: In Übereinstimmung mit den zwischen der
niederländischen EPZ (Elektriciteits-Produktiemaatschappij Zuid-Nederland)
und der AREVA abgeschlossenen Verträgen und mit Zustimmung der
Regierungen von Frankreich und den Niederlanden, war ein
Teil der abgebrannten Brennelemente aus dem niederländischen AKW Borssele
zur 'Wiederaufarbeitung' nach Frankreich geschickt worden.
Komprimierter metallischer Atommüll, so die AREVA NC
weiter, fällt bei der 'Wiederaufarbeitung' an. Der
'Rücktransport' dieses Atommülls erfolgt aufgrund der
zwischenstaatlichen Abkommen und dem französischen Gesetz. "In
accordance with commercial contracts signed between EPZ and AREVA and to
the intergovernmental agreements between France and the Netherlands, part
of Borssele‘s nuclear used fuel has been sent to France for recycling.
Metallic compacted waste is the result of the nuclear reprocessing process.
Its return shipment to the Netherlands is dictated by these
intergovernmental agreements and French law." Hintergrund:
AKW Borssele in den Niederlanden |
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26.
Mai 2009 AREVA NC: Ein neuer Castor-Transport aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen In
einer Pressemitteilung der AREVA NC am 26.05.09
wird bekannt gegeben, daß ein am 24.05.09 aus dem norditalienischen
AKW Caorso gestarteter Castor-Transport mit abgebrannten
Brennelementen in vier Atommüll-Behältern am 26.05.09
um 13:20 Uhr auf dem französischen 'TN International railway terminal' in
Valognes eingetroffen ist. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on May
26, 2009, at 1:20 pm. AREVA NC kündigte den Atommüll-Transport aus Italien kurzfristig an Von
der AREVA NC war dieser neue Atommüll-Transport
aus Italien erst am 25.05.09 bekannt
gegeben worden. In einem Communiqué teilte die AREVA
NC am 25.05.09 darüber mit: Am 24.05.09
hat ein Castor-Transport von vier Atommüll-Behältern,
die abgebrannte Brennelemente enthalten, das italienische
Atomkraftwerk in Caorso verlassen. Nach den Angaben der AREVA
NC war der Atommüll-Transport auf dem
'TN International railway terminal' im französischen
Valognes am 26.05.09 erwartet worden. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the used
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. |
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18.
Mai 2009 MOX-Transport aus Cherbourg in Frankreich ist in Japan eingetroffen Der aus Cherbourg
in Frankreich kommende und eine große Ladung an plutonium-haltigen
MOX-Brennelementen transportierende britische Frachter für
Atomtransporte 'Pacific Heron' ist nach rund zweimonatiger Seefahrt am
Montag, den 18.05.09, in Japan eingetroffen. - UmweltaktivistInnen
protestieren dort gegen den Atomtransport. Auf focus.de
ist am 18.05.09
unter dem Titel "Große
Ladung wiederaufbereiteten Atommülls aus Frankreich trifft in Japan ein"
über die Ankunft
des Atomtransportes aus Frankreich auf dem Seeweg nach Japan
einleitend berichtet worden: "Am Montag
[18.05.09] ist der Frachter 'Pacific Heron', der in
Frankreich gestartet ist, mit
einer großen Ladung wiederaufbereiteten Atommülls in Japan eingetroffen.
Während des zweimonatigen Transports befand sich der Frachter unter
strikter Überwachung. Der
Seetransport war streng geheim gehalten worden." |
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21.
April 2009 AREVA NC: Atommüll-Transport aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Der am 19.04.09 gestartete 10. Castor-Transport aus dem norditalienischen AKW Caorso mit abgebrannten Brennelementen in vier Atommüll-Behältern ist am 21.04.09 um 12:18 Uhr auf dem französischen 'TN International railway terminal' in Valognes eingetroffen, dies wird von der AREVA NC am 21.04.09 in einer Pressemitteilung grundsätzlich bestätigt. Die abgebrannten Brennelemente sollen nach Aussage der AREVA NC in der Plutonium-Fabrik La Hague 'wiederaufgearbeitet' werden, um 'verwertbares' Material 'zurückzugewinnen'. - Der 'zurückbleibende' hochradioaktive Atommüll soll dann nach Italien zur 'Endlagerung' zurückgeschickt werden. "Four
casks of used fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on
February 24, 2009, at 12:18 pm. Anmerkung: In der
AREVA-Pressemitteilung vom 21.04.09 wurde offensichtlich das Datum
des Eintreffen des CASTOR verwechselt: Statt dem 21.04.09 wurde darin der
24.02.09 mitgeteilt. - Nach einer vorherigen Mitteilung der AREVA NC
war am 24.02.09, allerdings um 12:10 Uhr, auf dem französischen 'TN
International railway terminal' in Valognes auch ein Atommüll-Transport
aus dem AKW Caorso mit vier Behältern eingetroffen. Rückblick:
Transportdaten der Castor-Transporte aus dem norditalienischen AKW Caorso
in die französische Plutonium-Fabrik La Hague
Offensichtlich werden nach Angaben aus Italien für diese Atommüll-Transporte Castor-Behälter vom französischen Typ TN17/2 verwendet. |
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20.
April 2009 AREVA NC: Erneuter Castor-Transport aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Durch
Europa rollt derzeit ein neuer Atommüll-Transport: Laut einer
Pressemitteilung
von der AREVA NC
am 20.04.09 hat
ein neuer
Castor-Transport mit abgebrannten Brennelementen in
vier Behältern am 19.04.09 das
norditalienische AKW
Caorso verlassen.
Der CASTOR
wird nach Angaben der AREVA
NC auf dem 'TN
International railway terminal' im französischen
Valognes am 21.04.09
erwartet. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the used
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. Hintergrund:
Castor-Transporte aus Italien nach Frankreich |
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03.
April 2009 Von
der AREVA NC wird in einem Communiqué
am 03.04.09 ein Vertragsabschluß
mit der Global Nuclear Fuel Japan Co., Ltd. zur Lieferung
von plutonium-haltigen MOX-Brennelementen an das geplante
japanische AKW Ohma der japanischen Electric Power
Development Co., Ltd. in der Aomori-Region bekannt gegeben. Das AKW
Ohma in Japan soll demnach 2014 in
Betrieb genommen und mit einem sogenannten 'Advanced
Boiling Water Reactor' (ABWR), folglich einem Siedewasserreaktor, ausgerüstet
werden. "AREVA
has signed today a contract to supply MOX fuel assemblies for Japan’s
Ohma nuclear power plant, scheduled to be in operation in 2014, located in
the Aomori prefecture and which will be operated by the Japanese utility
Electric Power Development Co., Ltd." =>
Bereits am 05.03.09
war der mit MOX-Brennelementen
(darin enthalten 1,8 Tonnen Plutonium) beladene britische
Frachter für Atomtransporte 'Pacific
Heron' aus dem
französischen Hafen von Cherbourg in Richtung Japan ausgelaufen.
Begleitet wurde das mit dem MOX beladene Transportschiff von dem britischen
Frachter für Atomtransporte 'Pacific Pintail'. Des Eintreffen des Seetransportes
in Japan wird in der zweiten Maihälfte erwartet. Ziel
der MOX-Brennelemente sind drei Atomkraftwerke in Japan:
Das AKW
Genkai (Kyusu Electric), das AKW
Ikata (Shikoku Electric) und das AKW
Hamaoka (Chubu Electric). Hintergrund:
Das geplante japanische AKW Ohma (Ohma Nuclear Power Plant) in der
Aomori-Region wird mit einem 1383 MW Siedewasserreaktor vom Typ 'Advanced
Boiling Water Reactor' (ABWR) ausgerüstet. Als atomaren Brennstoff
sollen angereicherte Uran- sowie MOX-Brennelemente eingesetzt werden. Nach
den Planungen werden im Dezember 2013 dort die Kernbrennstoffe eingeladen,
im November 2014 soll der Betrieb des AKW Ohma aufgenommen werden. |
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| 28.
März 2009 Schweiz: Castor-Transport aus dem AKW Leibstadt ins Zwischenlager Würenlingen Die ZWILAG AG
(Zwischenlager Würenlingen AG) gibt in einer Pressemitteilung
am 03.04.09 unter dem Titel "Brennelement-Transport
aus Leibstadt planmässig abgeschlossen" bekannt: "In
der Nacht auf Samstag, 28. März 2009, ist ein Transport- und Lagerbehälter
mit 69 ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Leibstadt ins
Zentrale Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) überführt worden.
Der Transport stand unter der Aufsicht des Eidgenössischen
Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI. Er verlief planmässig und
ohne Zwischenfälle." |
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| 07.
März 2009 Schweiz: Atommüll-Transport aus dem AKW Leibstadt ins Zwischenlager Würenlingen "In
der Nacht auf Samstag,
7. März 2009,
ist ein Transport- und Lagerbehälter mit 69 ausgedienten Brennelementen
aus dem Kernkraftwerk Leibstadt ins Zentrale Zwischenlager Würenlingen (Zwilag)
überführt worden", gibt die ZWILAG
AG (Zwischenlager Würenlingen AG) in einer Pressemitteilung
am 09.03.09
unter dem Titel "Brennelement-Transport
aus Leibstadt planmässig abgeschlossen" bekannt.
"Der Transport stand unter der Aufsicht des Eidgenössischen
Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI. Er
verlief", nach Aussage der ZWILAG AG, "planmässig
und ohne Zwischenfälle." Zuletzt wurde, laut
den vorherigen Pressemitteilungen der ZWILAG AG, in der Nacht auf den
15.04.08 ein Castor-Transport mit einem Atommüll-Behälter (69
abgebrannte Brennelemente) aus dem Schweizer AKW Leibstadt in das
Schweizer 'Zwischenlager' Würenlingen befördert. |
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| 06.
März 2009 AREVA NC: Informationen zur Abfahrt des MOX-Transportes aus Europa nach Japan Am 06.03.09
wird von der AREVA NC
in einem Communiqué
der Beginn des
Seetransportes der MOX-Brennelemente aus dem französischen Hafen von
Cherbourg am 05.03.09 nach Japan bestätigt. Nach unserer (AREVA
NC) Pressemitteilung von 28. Januar 2009, sind wir (AREVA NC) jetzt in der
Lage, folgende
Informationen über den am 05. März 2009 erfolgten Abtransport von
MOX-Brennelementen nach Japan mitzuteilen: "Following
our press release of 28 January 2009, we are now in a position to
communicate the following information about the shipment of Mixed Oxide
(MOX) nuclear fuel to Japan that departed from France on March, 5,
2009." 1.
Der Seetransport verließ den Hafen von Cherbourg "1
The shipment departed from the port of Cherbourg |
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| 05.
März 2009 Frankreich: Seetransport der MOX-Brennelemente aus Cherbourg nach Japan ist gestartet Von Greenpeace France wird am 05.03.09 aktuell bekannt gegeben: Der mit den MOX-Brennelementen (darin enthalten sind 1,8 Tonnen Plutonium) beladene britische Frachter für Atomtransporte 'Pacific Heron' hat von den Verladungseinrichtungen im französischen Hafen von Cherbourg am 05.03.09 gegen 17:15 Uhr abgelegt. - Der Seetransport der plutonium-haltigen MOX-Brennelemente aus Frankreich nach Japan ist folglich gestartet.
Greenpeace
hat zwischenzeitlich 80
Länder, durch
deren territoriale Gewässer der Atom-Konvoi möglicherweise fahren könnte,
aufgefordert,
die Durchfahrt aufgrund
der von dem Plutonium-Seetransport
ausgehenden Gefahren zu
verwehren. - Demzufolge wurde keines
dieser Länder zuvor über einen Transit der beiden britischen
Frachter für Atomtransporte 'Pacific Heron' und 'Pacific Pintail' mit dem
Gefahrgut in Kenntnis gesetzt. - Greenpeace France: Es
ist skandalös, das AREVA und seine japanischen Partner sich nicht die Mühe
gemacht haben, die
betroffenen Länder über die Gefahren und Risiken dieses
Atomtransportes aufzuklären. |
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| 05.
März 2009 Frankreich: Zweiter MOX-Straßentransport im Hafen von Cherbourg eingetroffen Der
zweite Straßentransport der MOX-Brennelemente rollte,
nach Angaben von Greenpeace France, am 05.03.09
mit drei Tiefladern und erneut Dutzenden von
Sicherungsfahrzeugen als Begleitschutz, am 05.03.09 gegen
01:00 Uhr aus der Plutonium-Fabrik La Hague
des Atomenergie-Konzerns AREVA. Demnach traf der
zweite Straßentransport nach etwa 20 km Fahrt am 05.03.09 gegen
02:35 Uhr im französischen Hafen von Cherbourg
ein.
Diese
Aktion sollte die 'Angreifbarkeit' des
Atomtransportes deutlich machen und
auf die von der Atomindustrie eingegangen Risiken einer
Proliferation (Weiterverbreitung bzw. Weitergabe) des in den
MOX-Brennelementen enthaltenen Plutoniums hinweisen.
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| 04.
März 2009 Frankreich: Erster MOX-Straßentransport im Hafen von Cherbourg eingetroffen Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse: Der erste Straßentransport der plutonium-haltigen MOX-Brennelemente für den anstehenden Seetransport nach Japan ist unter Protesten von AtomkraftgegnerInnen in Frankreich aus der Plutonium-Fabrik La Hague in der Nacht vom 03.03. auf den 04.03.09 mit fünf Tiefladern in den französischen Hafen von Cherbourg erfolgt. - Ein zweiter Straßentransport der MOX-Brennelemente wird in der Nacht zum 05.03.09 aus La Hague nach Cherbourg erwartet. - Das Ablegen der beiden britischen Frachter für Atomtransporte ('Pacific Heron' und 'Pacific Pintail') in Richtung Japan mit den 11 Transportbehältern und den darin enthaltenen insgesamt 65 MOX-Brennelementen könnte bereits in der späten Nacht am Donnerstag, dem 05.03.09, oder erst am frühen Morgen am Freitag, dem 06.03.09, erfolgen.
Nach
Angaben von Greenpeace France am 04.03.09
erfolgte der erste Straßentransport der MOX-Brennelemente mit fünf
Tiefladern und dutzenden Sicherungsfahrzeugen als
Begleitschutz aus der Plutonium-Fabrik La Hague
des Atomenergie-Konzerns AREVA am 04.03.09
um 03:30 Uhr, der Atomtransport traf
demzufolge nach ca. 20 km Fahrt am 04.03.09 um
05:15 Uhr im Hafen von Cherbourg ein. -
Greenpeace France geht davon aus, daß der zweite Straßentransport
auf die gleiche Weise in der kommenden Nacht auf den 05.03.09
erfolgen wird. Von
der Nachrichtenagentur AP wird am 04.03.09
um 13:06 Uhr unter der Überschrift "Plutonium-Großtransport
von Frankreich nach Japan gestartet" berichtet: "In Frankreich
hat einer der bislang größten Plutoniumtransporte begonnen.
Unter Protest von Umweltschützern fuhr ein
erster Konvoi aus fünf Lastwagen in der Nacht zum Mittwoch von einer
Areva-Fabrik im nordfranzösischen La Hague zum Hafen Cherbourg,
um von dort am Donnerstag nach Japan verschifft zu
werden, wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace bekanntgab. Ein zweiter
Konvoi werde in der Nacht zum Donnerstag die 20 Kilometer lange Strecke
zurücklegen. Die
Nachrichtenagentur AFP meldet unter der Schlagzeile
"Großtransport von Atombrennstäben von Frankreich nach
Japan" über den Atomtransport am 04.03.09
um 10:59 Uhr: "Unter Protesten von Umweltschützern
hat Frankreich einen Großtransport mit Atombrennstäben auf den
Weg nach Japan gebracht. Ein Konvoi aus fünf Lastwagen
mit Mischoxidbrennelementen (MOX) traf zur Verschiffung
im nordfranzösischen Hafen Cherbourg ein. Dutzende
Polizei- und Sicherheitsfahrzeuge begleiteten die Kolonne, die von
der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague kam. Laut Greenpeace ist
es 'der größte Plutoniumtransport in der Geschichte'. |
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| 03.
März 2009 Vorbereitungen für den MOX-Transport nach Japan gehen in Frankreich weiter Von Frankreich wird derzeit der größte
Plutonium-Seetransport nach Japan in der Geschichte vorbereitet. Auf Greenpeace.org wird
am 03.03.09
um 18:10 Uhr
dazu aktuell berichtet: - Von Greenpeace International
(Niederlande), von dem Citizens Nuclear Information Center in Japan,
sowie von Green Action (Japan) ist zwischenzeitlich ein 'offener Brief' an
den IAEA Director General Mohamed ElBaradei geschickt worden. Darin wird
eindringlich darauf hingewiesen, daß der staatliche französische
Atomkonzern AREVA unermüdlich das Risiko einer Proliferation
durch das in den MOX-Brennelementen befindliche Reaktor-Plutonium
leugnet. Auf der Website von Greenpeace
France war am 02.03.09 bekannt
gegeben worden, daß in den beiden Nächten
vom
03./04.03. und 04./05.03.09 die
Straßentransporte der MOX-Brennelemente über einen 20
km langen Landweg aus der französischen
Plutonium-Fabrik La Hague in den Hafen
von Cherbourg in Frankreich durchgeführt werden. Die
beiden britischen Frachter der PNTL (Pacific Nuclear Transport Limited)
'Pacific Heron' und 'Pacific Pintail' werden demnach am 05.03.09
im Hafen von Cherbourg für das Beladen erwartet. |
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| 27.
Februar 2009 MOX-Transport Frankreich - Japan hat begonnen Von
der britischen Anti-Atom-Organisation CORE (Cumbrians Opposed to a
Radioactive Environment) wird am 27.02.09 in einer Pressemitteilung
bekannt gegeben,
daß der Seetransport von plutonium-haltigen MOX-Brennelementen aus
Frankreich nach Japan begonnen hat. - Von der AREVA NC
wurden Vorbereitungen für einen Seetransport von MOX-Brennelementen
aus Europa nach Japan bereits am 28.01.09 bestätigt. "The
UK’s two armed nuclear ships sailed from the port of Barrow-in-Furness
at midday today (Friday 27th February) bound for Cherbourg. The Pacific
Heron and Pacific Pintail, both operated by Pacific Nuclear Transport
Limited (PNTL) are due in the French port within the next few days to
collect a cargo of plutonium MOX fuel produced in France for onward
transport to Japan." Die beiden
britischen Frachter für Atomtransporte 'Pacific Heron' und 'Pacific
Pintail' verließen den britischen
Barrow’s Ramsden Dock nach den Angaben von CORE unbeladen.
Beide Schiffe haben bewaffnete
Sicherheitskräfte der UK's Civil Nuclear Constabulary an
Bord und sind mit 20mm Geschützen
ausgerüstet, um sich auf der nonstop
Reise von Frankreich nach Japan gegenseitig
Geleitschutz geben zu können. Abhängig von dem
genommenen Seeweg wird der Transport ca.
20000 km fahren. "Although
carrying no cargo when they left Barrow’s Ramsden Dock, both ships
carried armed security crews drawn from the UK’s Civil Nuclear
Constabulary. Both the Pacific Heron and Pacific Pintail are fitted with
20mm naval canon and will act as escort to each other on the non-stop
journey from France to Japan. Depending on the sea route taken, the
transport will travel some 20,000km." Es wird nach Mitteilung
von CORE davon ausgegangen, daß die beiden
Frachter im französischen
Cherbourg 11 Transportbehälter an Bord laden werden. Jeder
wiegt rund
100 Tonnen. Die Container sollen demnach 65
MOX-Brennelemente mit 1,8
Tonnen Plutonium enthalten. Von CORE wird festgestellt, daß
es sich dabei um den bisher
größten Seetransport von atomwaffenfähigen Material
handelt. Da das beförderte
Plutonium ein Hauptziel für Terroristen ist, ist es
erforderlich, daß die Schiffe bewaffnet sind und Sicherheitskräfte
an Bord haben. "The
ships are expected to load 11 transport containers at Cherbourg. At around
100 tonnes each, the containers will hold 65 MOX fuel elements which
include 1.8 tonnes of plutonium. – the largest shipment of nuclear
weapon’s useable material yet made. As a material of prime interest to
terrorists, the plutonium cargo requires the ships to be armed and to
carry the security crews. Fabricated at the Marcoule plant in the south of
France, the MOX fuel is destined for three separate nuclear power stations
in Japan – Kyusu Electric’s Genkai plant, Shikoku Electric’s Ikata
and Chubu Electric’s Hamaoka." Der Sprecher von CORE
Martin Forwood äußerte sich mit den Worten: "Die
Bewaffnung beider Schiffe sowie die Anwesenheit von bewaffneten
Sicherheitskräften an Bord bestätigen die in hohem Maße gefährliche
Beschaffenheit der Ladung. Die
Verschiffung von Plutonium um die Welt in einer Zeit des erhöhten Risikos
der terroristischer Aktivität ist eine Tat der groben
Verantwortungslosigkeit durch die Atomindustrie und es
ist richtig,
daß solche Transporte in zunehmendem Maße international verurteilt
werden." "CORE
campaigner Martin Forwood said today: 'The weaponry and armed guards on
these ships confirms the highly dangerous nature of their cargos. Shipping
this plutonium at a time of heightened risk of terrorist activity around
the world is an act of gross irresponsibility by the nuclear industry, and
it is right that such transports are increasingly condemned
internationally'." Die 'Pacific Heron' ist das neueste Schiff der PNTL-Flotte, im britischen Barrow erst vergangenen Sommer aus einer japanischen Schiffswerft eingetroffen. Die 'Pacific Pintail' wurde bereits zuvor für Plutonium-Transporte eingesetzt, einschließlich des bislang einzigen Seetransports von im britischen Sellafield produzierten MOX-Brennelementen nach Japan im Jahr 1999. Nach dem Bekannt werden, daß die Qualitätssicherungsdaten bezüglich des MOX von den Sellafield-Arbeitskräften gefälscht worden waren, wurde diese MOX-Brennelemente von Japan zurückgewiesen und 2003 nach Sellafield zurückgeschickt. Der britischen BNFL entstanden dadurch bedeutenden Kosten "The
Pacific Heron is the latest addition to the PNTL, arriving in Barrow just
last summer from a Japanese shipyard. The Pacific Pintail has been
involved previously in the contentious shipment of plutonium, including
the one and only shipment to Japan of Sellafield-produced MOX fuel in
1999. Following the disclosure that the quality assurance data relating to
that fuel had been falsified by Sellafield workers, the fuel was rejected
by Japan and returned to Sellafield in 2003 at significant cost to
BNFL." Nach Aussage von Greenpeace
am 27.02.09
ist dies der erste
MOX-Transport nach Japan seit acht Jahren. Dabei
handelt es sich um den größten Seetransport von Plutonium in der
Geschichte. Die MOX-Brennelemente
enthalten insgesamt 1800
kg Plutonium, ausreichend um 225
Atombomben herzustellen. "This
is the first MOX transport to Japan for eight years. This will be the
largest shipment of plutonium in history - the MOX fuel elements contain a
total of 1,800 kg plutonium. That’s enough to make 225 nuclear weapons."
... "The Pintail and the Heron left their dock at Barrow-in-Furness
in north west England at 12.30pm today (Friday) and are now on their way
to Cherbourg."
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| 24.
Februar 2009 AREVA NC: Castor-Transport aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Ein weiterer Castor-Transport aus
Italien ist am 24.02.09 im französischen Valognes eingetroffen: Nach
einer Pressemitteilung der AREVA NC
vom 24.02.09 hat der Atommüll-Transport
aus dem norditalienischen AKW Caorso den 'TN
International railway terminal' in Valognes am 24.02.09
um 12:10 Uhr erreicht. Befördert wurden bei dem neuen Atommüll-Transport
demzufolge abgebrannte Brennelemente in vier Castor-Behältern
aus dem AKW Caorso. "Four casks of spent fuel from the
Italian nuclear power plant of Caorso arrived at the Valognes railway
terminal serving the AREVA La Hague plant on February 24, 2009, at 12:10
pm. |
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| 23.
Februar 2009 AREVA NC: Neuer Atommüll-Transport aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Zurzeit rollt ein weiterer
Castor-Transport durch Europa: Von der AREVA NC
wird in einem Communiqué am 23.02.09
bekannt gegeben, daß aus dem norditalienischen AKW Caorso am
22.02.09 ein Atommüll-Transport mit abgebrannten Brennelementen in vier
Behältern gerollt ist. Der Castor-Transport
wird nach Angaben der AREVA NC am 24.02.09 auf
dem 'TN International railway terminal' im französischen Valognes
erwartet. "According to
the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the spent
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. |
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| 30.
Januar 2009 AREVA und die Schweizer KKL schließen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Castor-Behältern an das Schweizer AKW Leibstadt Laut
eines Communiqués der AREVA NC vom 30.01.09 unterzeichneten
AREVA und die Schweizer Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) am 29.
Januar 2009 einen Vertrag über die Lieferung von Castor-Behältern für
die Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente aus dem Schweizer AKW
Leibstadt. "AREVA
and the Swiss electric utility, KKL, signed a contract on January 29,
2009, aimed at providing KKL with casks for the interim storage of spent
nuclear fuel from the Leibstadt power plant (Switzerland). Hintergrund: AKW Leibstadt
Das AKW
Leibstadt (KKL) befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Leibstadt
(Kanton Aargau, Schweiz) am Rhein nahe der Aare-Mündung und der deutschen
Grenze. Es ist das bislang letzte in der Schweiz gebaute Atomkraftwerk.
Das am 15.12.1984 in Betrieb genommene AKW Leibstadt (Baubeginn:
01.01.1974) verfügt über einen Siedewasserreaktor der Firma General
Electric, das AKW hat eine elektrische Brutto-Leistung von 1220 MW
(1165 MW netto). Die Kühlung des Atomkraftwerkes erfolgt durch einen
144 Meter hohen Kühlturm. Bekannt
gewordene Störfälle im AKW Leibstadt |
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| 28.
Januar 2009 AREVA NC: Vorbereitungen für einen MOX-Transport nach Japan bestätigt In
einem Communiqué der AREVA NC vom 28.01.09 werden derzeitige
Vorbereitungen für einen Seetransport von plutonium-haltigen
MOX-Brennelementen aus Europa nach Japan bestätigt. "A
transport of MOX fuel from Europe to Japan is now under preparation. In
agreement with the Governments of the three involved countries of Japan,
France and the United Kingdom, and for obvious security reasons, the
communication related to this MOX transport operation will be carried out
in the following way by three industrial Companies of Japan (Chubu
Electric Power Company, Shikoku Electric Power Company and Kyushu Electric
Power Company), by AREVA in France and by the NDA in the United Kingdom:
The information related to the transport operations will be disclosed in
the days prior to the beginning of the loading operations. The hour of
departure from Europe to Japan, as well as the maritime route to be used,
will be made public the day after the departure. Rückblick:
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| 02.
Januar 2009 'Atlantic Osprey' zu Werftarbeiten in die britischen Birkenhead Docks geschleppt Auf merseyshipping.co.uk
ist berichtet worden, daß der britische
Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey'
(IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) am 02.01.09
ohne eigenen Antrieb von
Schleppern vom
britischen Cammell Laird zum britischen West Float,
Birkenhead, verholt
worden war.
"Atlantic
Osprey - Dead Tow From Cammell Laird to Bidston" ...
"The ro/ro nuclear
fuel carrier ATLANTIC OSPREY owned by the Nuclear
Decommissioning Authority and managed by James Fisher & Sons is seen
being towed from Cammell Laird to West Float, Birkenhead on January 02,
2009. She
has been undergoing refit by Cammell Laird." (merseyshipping.co.uk) Nachtrag
(23.05.2009) |
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| 19.
Dezember 2008 Schweiz: "Verarbeitungskampagne mit neuem Produktionsrekord" "Seit
Anfang Oktober sind in der Plasma-Anlage im Zwischenlager Würenlingen
insgesamt 617 leicht radioaktive Fässer zu 138 Gebinden für die
geologische Tiefenlagerung verarbeitet worden",
berichtete die ZWILAG
Zwischenlager Würenlingen AG in der Schweiz
am 19.12.08
in einer Pressemitteilung
unter dem Titel "Verarbeitungskampagne
mit neuem Produktionsrekord". "Damit
konnte ein neuer Produktionsrekord verzeichnet werden." |
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| 02.
Dezember 2008 AREVA NC: Ein neuer Castor-Transport aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Aus
Italien ist ein weiterer Atommüll-Transport am 02.12.08 im
französischen Valognes eingetroffen:
Laut eines Communiqués der AREVA NC vom 02.12.08
hat ein neuer Castor-Transport aus dem norditalienischen AKW
Caorso den 'TN International railway terminal' in Valognes am 02.12.08
um 13:04 Uhr erreicht. Aus dem AKW Caorso wurden
demnach bei dem neuen Atommüll-Transport abgebrannte
Brennelemente in vier Castoren befördert. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on
December 2, 2008, at 13:04 pm. AREVA NC: Neuer Atommüll-Transport aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Rückblick:
In einer Pressemitteilung war von der AREVA NC
zuvor am 01.12.08 kurzfristig bekannt gegeben worden, daß
aus dem norditalienischen AKW Caorso am 30.11.08 ein
Castor-Transport mit abgebrannten Brennelementen in vier Behältern gestartet
war. Nach dieser Mitteilung der AREVA NC wurde der
Atommüll-Transport aus Italien auf dem 'TN International railway
terminal' im französischen Valognes am 02.12.08 erwartet. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the spent
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. Aus
dem norditalienischen AKW Caorso erfolgte zuletzt am 19.10.08 der
Abtransport von vier Castor-Behältern mit abgebrannten Brennelementen.
Der Atommüll-Transport traf am 21.10.08 um 13:31 Uhr auf dem 'TN
International railway terminal' im französischen Valognes ein. Von dort
aus wurde der Atommüll mit einem Straßentransport in die etwa 30km
entfernte Plutonium-Fabrik La Hague weiterbefördert. |
| 22.
Oktober 2008 Transport von Atommüll über Bremerhaven am 30.08.08 mit der 'Atlantic Osprey' in die USA offiziell bestätigt Offiziell bestätigt: Aus vier
Forschungsreaktoren in Berlin, Geesthacht, Jülich und den Niederlanden
wurde am 30.08.08 über Bremerhaven mit dem britischen Frachter für
Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000,
Rufzeichen VSQQ4) hochradioaktiver Atommüll (in Form von abgebrannten
Brennelementen) als Sammeltransport in die USA nach dem Hafen in
Charleston im US-Bundesstaat South Carolina befördert. Rückblick:
Nach den Recherchen legte der britische
Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' laut
shipais.com und aisliverpool.co.uk am 24.08.08
aus dem britischen Hafen
in Workington in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield
mit dem Ziel Bremerhafen
ab. Das Eintreffen
der 'Atlantic Osprey' wurde nach Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk in
Bremerhaven am 30.08.08 gegen 06:00 Uhr erwartet. - Die
'Atlantic Osprey' traf nachweislich (s.u.) am
30.08.08 im Hafen von Bremerhaven ein, um
den hochradioaktiven Atommüll aus den vier Forschungsreaktoren in Berlin,
Geesthacht, Jülich und den Niederlanden an Bord zu nehmen.
- Nach weiterer Information auf shipais.com und
aisliverpool.co.uk befand sich die 'Atlantic
Osprey' am frühen Abend des 04.09.08 in der Irischen
See mit Kurs auf
Charleston im Bundesstaat South Carolina an der Ostküste der USA.
Die 'Atlantic Osprey'
sollte demzufolge dort am
22.09.08 gegen 17:00 Uhr anlegen. - Möglicherweise
nicht im dortigen Handelshafen, sondern im schwerbewachten Hafen der
US-Marine in Charleston, der Charleston Naval Station.
Der
Atommüll wurde anschließend sehr wahrscheinlich von
dort aus auf dem Landweg zur "Savannah River Site" des US
Department of Energy bei Aiken im US-Bundesstaat South Carolina weiter
transportiert. Rückblick:
Nach erfolgten Recherchen wurden im
Juli/August dieses Jahres 2008 vom Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter
vier Atommüll-Transporte mit hochradioaktiven, abgebrannten
Brennelementen aus Atomanlagen mit Forschungsreaktoren in die USA
genehmigt: Diese vier
Transport-Genehmigungen des BfS beinhalteten einen Straßentransport,
den Umschlag des Atommülls
und einen Seetransport.
Aufgrund der geografischen Lage der Absender war zuerst von einem
Straßentransport und anschließend von einem Seetransport auszugehen. Kleine
Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft von Bremen zu dem Atomtransport
über Bremerhaven Aufgrund der hier
erfolgten Recherchen wurde von der
Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft zu dem Atomtransport
über Bremerhaven eine Kleine
Anfrage am 09.09.08 gestellt, auf die der Landtag
in Bremen zwischenzeitlich (undatiert) geantwortet (Drs.
17/570) hat. Wir dokumentieren die Drs. 17/570
untenstehend:: BREMISCHE
BÜRGERSCHAFT Antwort
des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE vom 9. September
2008 Atomtransporte über Bremerhaven Die Fraktion DIE LINKE
hat folgende Kleine Anfrage an den Senat gerichtet:
Der britische Frachter für
Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, Rufzeichen VSQQ4) ist
am 1.9.2008 in Bremerhaven eingetroffen. Unter dem Namen 'Arneb' wurde die
'Atlantic Osprey' im Juni 1986 von der Sitas-Werft in Hamburg gebaut und für
Kraftfahrzeug-Transporte als Ro/Ro-Fähre eingesetzt. Das Schiff wurde von
der britischen BNFL gekauft und für Atomtransporte behelfsmäßig umgerüstet.
Die frühere Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' wird seitdem zur Beförderung
von abgebrannten Brennelementen und plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen
zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland eingesetzt, im
Auftrag auch zum Transport von nichtradioaktiven Gütern. Auf der
'Bremerhavener Segelliste' von eurogate.de mit Stand vom 01.09.08 ist
unter der dortigen Spalte 'Löschen/Laden' hinter 'Laden' der Status auf
'grün' geändert worden. Daraus geht hervor, dass die 'Atlantic Osprey'
in Bremerhaven eingetroffen ist und auch abgefertigt wurde. Ob es sich
dabei um einen Atomtransport aus Bremerhaven handelt, ist weiterhin
unklar." Der
Senat beantwortet die Kleine Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: Bei dem
Transport und dem Umschlag von radioaktivem Material werden sämtliche
Vorschriften wie z. B. das Atomgesetz, die Strahlenschutzverordnung sowie
alle Gefahrgutvorschriften strikt angewandt. Das Hansestadt Bremischen
Hafenamt (HBH) stellt die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen in den
bremischen Häfen sicher. So werden z. B. ausnahmslos alle Verpackungen
der radioaktiven Güter, die den Vorschriften der Internationalen
Atomenergieorganisation (IAEO) unterliegen, vom HBH überprüft. Alle
Transporte mit radioaktiven Gütern werden vom HBH auf Ihren per
Genehmigung nach dem Atomgesetz zulässigen Höchststrahlenwert gescheckt.
Bei den Überprüfungen hat es in den letzten Jahren keinerlei
Beanstandungen und Zwischenfälle gegeben." DIE
LINKE: 1. Von wo kam
die 'Atlantic Osprey'? DIE
LINKE: 2. Ist die
'Atlantic Osprey' nach dem Eintreffen in Bremerhaven mit radioaktiven
Stoffen be- und/oder entladen worden? DIE
LINKE: 3. Wenn ja, um
welche radioaktiven Stoffe handelte es sich? DIE
LINKE: 4. Wenn nein,
womit ist die 'Atlantic Osprey' be- und/oder entladen worden? DIE
LINKE: 5. Welchen
Zielhafen hatte die Ladung der 'Altantic Osprey'? => Damit
ist erstmals offiziell bestätigt worden, daß am 30.08.08 über
Bremerhaven hochradioaktiver Atommüll (in Form von abgebrannten
Brennelementen) aus vier Forschungsreaktoren in Berlin, Geesthacht, Jülich
und den Niederlanden mit dem britischen Frachter für Atomtransporte
'Atlantic Osprey' als Sammeltransport in den Hafen von
Charleston im US-Bundesstaat South Carolina und dann weiter nach Aiken im
US-Bundesstaat South Carolina befördert worden ist. |
| 21.
Oktober 2008 AREVA NC: Castor-Transport aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Der Atommüll-Transport
aus Italien ist zwischenzeitlich im
französischen Valognes eingetroffen: Nach
Darstellung der AREVA
NC in einem Communiqué
vom 21.10.08
hat der Castor-Transport
aus dem norditalienischen AKW Caorso den 'TN
International railway terminal' in Valognes am 21.10.08
um 13:31 Uhr erreicht. Bei diesem Atommüll-Transport
wurden abgebrannte
Brennelemente aus dem AKW Caorso in vier Castor-Behältern befördert. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on
October 21, 2008, at 1:31 pm. |
| 20.
Oktober 2008 AREVA NC: Atommüll-Transport aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Derzeit
rollt ein neuer Atommüll-Transport durch Europa: In
einem Communiqué
wird von der AREVA NC
am 20.10.08
bekannt gegeben, daß aus dem norditalienischen
AKW Caorso am 19.10.08
ein Castor-Transport mit
abgebrannten Brennelementen in vier Behältern gerollt
ist. Nach Angaben der AREVA
NC wird der Atommüll-Transport
auf dem 'TN International
railway terminal' im französischen Valognes am 21.10.08
erwartet. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the spent
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. Rückblick: Zuletzt erfolgte aus dem
norditalienischen AKW Caorso am 07.09.08 der Abtransport von vier
Castor-Behältern mit abgebrannten Brennelementen. Der Atommüll-Transport
traf am 09.09.08 um 13:45 Uhr auf dem 'TN International railway terminal'
im französischen Valognes ein. Von dort aus wurde der Atommüll mit einem
Straßentransport in die etwa 30km entfernte Plutonium-Fabrik La Hague
weiterbefördert. |
| 22.
September 2008 Transport von abgebrannten Brennstäben aus dem AKW Gundremmingen nach Nyköping in Schweden Aus
dem süddeutschen AKW Gundremmingen wurden am 22.09.08 abgebrannte
Uran-Brennstäbe nach Nyköping in Schweden abtransportiert.
Dies geht aus der Liste
der Transportgenehmigungen des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS) mit Stand vom 02.10.08 hervor. Rückblick: Im schwedischen Studsvik bei Nyköping (südlich von Stockholm an der Ostseeküste) befinden sich Recyclings- und Einschmelz-Anlagen der Vattenfall-Tochter Studsvik AB. Dorthin erfolgte am 21.09.07 der Abtransport der vier radioaktiven Dampferzeuger aus dem stillgelegten AKW Stade mit dem schwedischen Spezialfrachter 'Sigyn' (IMO-Nr. 8025941, Rufzeichen SLGW). |
| 18.
September 2008 Atommüll-Transporte aus Forschungsreaktoren über Bremerhaven in die USA Aus vier Forschungsreaktoren in Berlin,
Geesthacht, Jülich und den Niederlanden wurde über Bremerhaven Ende
August/Anfang September dieses Jahres mit dem britischen Frachter für
Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000,
Rufzeichen VSQQ4) hochradioaktiver Atommüll (in Form von abgebrannten
Brennelementen) als Sammeltransport in die USA nach dem Hafen in
Charleston im US-Bundesstaat South Carolina befördert.
Hintergrund: Im Juni 1986
wurde der britische Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey'
(vorheriger Name: 'Arneb') von der Sitas-Werft in Hamburg
unter dem Namen 'Alster Rapid' gebaut und für Kraftfahrzeug-Transporte
als Ro/Ro-Schiff eingesetzt. Der Frachter wurde dann von der britischen
BNFL gekauft und für Atomtransporte behelfsmäßig umgerüstet.
Das frühere Ro/Ro-Schiff 'Atlantic Osprey' wird seitdem u.a. zur Beförderung
von abgebrannten Brennelementen und plutoniumhaltigen
MOX-Brennelementen zwischen Großbritannien und dem europäischen
Festland eingesetzt, auch im Auftrag zum Transport von nichtradioaktiven Gütern. Am 22.09.08 soll dieser Atommüll-Transport
aus Bremerhaven in Charleston in den USA eintreffen. - Möglicherweise
nicht im dortigen Handelshafen, sondern im schwerbewachten
Hafen der US-Marine in Charleston, der Charleston Naval Station.
- Der Atommüll wird von dort aus auf dem Landweg zur "Savannah
River Site" des US Department of Energy bei Aiken im
US-Bundesstaat South Carolina weiter transportiert. Im Juli/August dieses Jahres wurden
vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter vier Atommüll-Transporte
mit hochradioaktiven, abgebrannten Brennelementen aus Atomanlagen
mit Forschungsreaktoren in die USA genehmigt: Diese vier Transport-Genehmigungen des
BfS beinhalten einen Straßentransport, den Umschlag des
Atommülls und einen Seetransport. Aufgrund der geografischen
Lage der Absender ist zuerst von einem Straßentransport und anschließend
von einem Seetransport auszugehen. Der Abtransport des Atommülls aus dem Helmholtz Zentrum in Berlin und aus dem Forschungszentrum in Jülich erfolgte nach Angaben des BfS am 29.08.08, aus dem GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht und von der Nuclear Research and Consulting Group in Petten/Niederlande starteten die beiden Atommüll-Transporte demnach am 30.08.08. Der britische Frachter für
Atomtransporte 'Atlantic Osprey' legte nach Informationen auf
shipais.com und aisliverpool.co.uk am 24.08.08 aus dem britischen
Hafen in Workington in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield
mit dem Ziel Bremerhafen ab. Das Eintreffen der 'Atlantic
Osprey' wurde nach den Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk
in Bremerhaven am 30.08.08 gegen 06:00 Uhr erwartet. Offensichtlich ist die 'Atlantic Osprey'
im Zeitraum zwischen dem 30.08. und dem 01.09.08 im Hafen von Bremerhaven
eingetroffen, um den hochradioaktiven Atommüll aus den vier
Forschungsreaktoren in Berlin, Geesthacht, Jülich und den
Niederlanden an Bord zu nehmen. Durch die Roll-on/Roll-off Fähigkeit
zum Be- und Entladen des Schiffes könnte die 'Atlantic Osprey' schon
wenige Stunden nach dem Eintreffen in Bremerhaven zunächst in Richtung
des britischen Hafens von Workington wieder ausgelaufen sein. Atommüll-Transport Ende Mai/Anfang Juni in diesem Jahr über Bremerhaven in die USA Ein Atommüll-Transport mit abgebrannten
Brennelementen über Bremerhaven war bereits Ende Mai/Anfang Juni dieses
Jahres in die USA durchgeführt worden: Atommüll-Transport im Juli 2004 über Bremerhaven in die USA Nach einem Bericht von der Pacific
Nuclear Transport Limited (PNTL) in den PNTLnews, Ausgabe
Sommer 2005, war der britische Frachter für Atomtransporte
'Atlantic Osprey' bereits im Jahr 2004 für einen Transport aus
Bremerhaven nach Charleston im US-Bundesstaat South Carolina eingesetzt
worden: ... "The Atlantic Osprey completed a voyage last year that
proved to be a little bit different. The voyage was from Bremerhaven in
Germany to Charleston South Carolina in America" ... Nach Abgaben des BfS erfolgte ein
Atommüll-Transport bereits am 28.09.01 (Lfd.-Nr.: 6280, max. ein Transport mit max. 66 bestr. MTR-BE)
aus dem GKSS Forschungszentrum in Geesthacht nach der Savannah
River Site bei Aiken in den USA. Auch dieser Transport war seinerzeit
als Straßen- und Seetransport genehmigt worden. |
| 09.
September 2008 AREVA NC: CASTOR aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Der CASTOR
aus Italien ist inzwischen im
französischen Valognes eingetroffen: Nach einem Communiqué
der AREVA NC
vom 09.09.08
hat der Atommüll-Transport
aus dem norditalienischen AKW Caorso den 'TN
International railway terminal' in Valognes am 09.09.08
um 13:45 Uhr erreicht. Dabei wurden in vier
Castor-Behältern abgebrannte Brennelemente aus dem AKW Caorso befördert. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on
September 9, 2008, at 1:45 pm. |
| 08.
September 2008 AREVA NC: CASTOR-Transport aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Ein weiterer Castor-Transport rollt
derzeit durch Europa: Von der AREVA NC wird am 08.09.08
in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, daß am 07.09.08
aus dem norditalienischen AKW Caorso ein Atommüll-Transport
mit abgebrannten Brennelementen in vier Behältern
gerollt ist. Der Castor-Transport wird nach
Aussage der AREVA NC auf dem 'TN International railway terminal'
im französischen Valognes am 09.09.08 erwartet. "According to the contract signed
between SOGIN (Italian acronym for Company for the Management of Nuclear
Facilities in Italy) and AREVA, and following intergovernmental agreements
between France and Italy, part of the spent fuel from Italian nuclear
power plants is sent to France for reprocessing. Rückblick: Atommüll-Transporte aus dem norditalienischen AKW Caorso in die französische Plutonium-Fabrik La Hague Zuvor trafen am 01.07.08, am 27.05.08, am 08.04.08 und am 26.02.08 Atommüll-Transporte mit je vier Castoren sowie am 18.12.07 ein Atommüll-Transport mit zwei Castoren aus dem norditalienischen AKW Caorso auf dem 'TN International railway terminal' im französischen Valognes ein. Von dort aus wurde der Atommüll mit einem Straßentransport in die etwa 30km entfernte Plutonium-Fabrik La Hague weiterbefördert. |
| 04.
September 2008 Das Fahrziel des britischen Frachters für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' wird verschleiert! Rückblick: Nach den Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk
am 04.09.08
um 19:01 Uhr
(BST) befand sich der britische
Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr.
8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) in der Irischen
See, östlich
von Workington in Groß Britannien und im Bereich des
Mull of Galloway, mit Kurs
271 Grad West und 12,6 Knoten Fahrt. Das Schiff fuhr zu
diesem Zeitpunkt in
Richtung des britischen North Channel zwischen Schottland und Irland. Laut
shipais.com und aisliverpool.co.uk soll die 'Atlantic
Osprey' Charleston ansteuern, wo sie am 22.09.08
gegen 17:00 Uhr erwartet wird. Nach den aktuellen
Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk
am 04.09.08
um 21:19 Uhr
(BST) befindet sich die
'Atlantic Osprey' am Eingang
des britischen North Channel zwischen Schottland und Irland
(fast schon auf der Höhe von Belfast) mit Kurs 325
Grad Nordwest und 11,3 Knoten Fahrt. Auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk wird der britische Frachter für
Atomtransporte 'Atlantic Osprey' weiterhin verharmlosend als "Vehicles
Carrier" (Fahrzeug-Transporter) klassifiziert... => Damit
wird deutlich: Inzwischen wird das Fahrziel der 'Atlantic Osprey' auf
shipais.com und aisliverpool.co.uk bewußt verschleiert! - Gezielte
Falschinformationen sind bekanntlich bei Atomtransporten üblich. Ein weiteres Indiz dafür, daß mit der 'Atlantic Osprey' ein Atomtransport aus Bremerhaven in die USA stattfindet. Ergänzung:
'Atlantic Osprey' im britischen North Channel in Richtung Nordwest Nach den letzten
aktuellen Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk
am 04.09.08 um 22:26 Uhr
(BST) befand sich der britische
Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr.
8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) im britischen
North Channel zwischen Schottland und Irland nördlich der Höhe von
Belfast mit Kurs
326 Grad Nordwest und 10,4 Knoten Fahrt. Ergänzung: Transport mit der 'Atlantic Osprey' aus Bremerhaven nach Charleston im Jahr 2004 In
den PNTLnews, Ausgabe Sommer 2005, wurde
berichtet, daß der britische Frachter für Atomtransporte
'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen
VSQQ4) bereits im Jahr 2004 für einen Transport aus Bremerhaven
nach Charleston im Bundesstaat South Carolina an der Ostküste der USA
eingesetzt worden war. Allerdings wurde in den PNTLnews nichts über
das genaue Datum des Transportes und die seinerzeit beförderte Fracht aus
Bremerhaven in die USA mitgeteilt: |
| 04.
September 2008 Britischer Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' befindet sich auf dem Weg nach Charleston Rückblick: Aus dem britischen Hafen Workington kommend, hatte der britische Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) wahrscheinlich am 01.09.08 in Bremerhaven festgemacht, um neue Ladung an Bord zu nehmen. Durch die roll-on roll-off Fähigkeit zum Ent- und Beladen des Schiffes könnte dieser nach dem Eintreffen bereits drei bis vier Stunden später am 01.09.08 Bremerhaven wieder verlassen haben. - Augenscheinlich mit dem Fahrziel Charleston in den USA. Ob der Frachter zwischenzeitlich im britischen Hafen von Workington einen Zwischenstop gemacht hat, ist nicht bekannt. Nach den aktuellen Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk
am 04.09.08
um 19:01 Uhr
(BST) befindet sich die 'Atlantic
Osprey' zur Zeit in der Irischen
See, östlich
von Workington in Groß Britannien und südöstlich
des Mull of Galloway, mit Kurs 271 Grad West und 12,6
Knoten Fahrt. Das Schiff hat den Status "Underway", ist also
unterwegs. Das Schiff steuert derzeit in Richtung
des britischen North Channel zwischen
Schottland und Irland. Der
Hafen von Charleston in den USA ist als Umschlagplatz für
Atomtransporte bekannt: Zum Beispiel liefen am 20.09.04
die beiden britischen
Frachter für Atomtransporte 'Pacific Pintail' und 'Pacific Teal'
aus Charleston in den USA
mit Kurs auf Cherbourg in
Frankreich aus. Nach Darstellung der COGEMA
wurden dabei 140kg
waffenfähiges Plutonium an Bord
der 'Pacific Pintail' über
den Atlantik befördert, ausreichend für etwa 25
bis 40 Atombomben. - Der Plutonium-Seetransport
traf am 06.10.04 in
Cherbourg
ein. Das Plutonium
wurde anschließend in Cadarache
in Südfrankreich zu etwa
2 Tonnen MOX-Brennstoff verarbeitet und anschließend
im März/April 2005 über
Cherbourg zurück
in die USA
verschifft. => Daraus ergibt
sich ein schlüssiger Verdacht, daß mit der 'Atlantic Osprey' ein
Atomtransport aus Bremerhaven in die USA stattfindet. Der britische Frachter für
Atomtransporte 'Atlantic Osprey' hat zur Zeit das AIS (Automatic
Identification System) eingeschaltet. - Die Position des Schiffes kann zunächst
wieder im Internet auf shipais.com und aisliverpool.co.uk verfolgt werden. |
| 01.
September 2008 Britischer Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' erneut in Bremerhaven eingetroffen Der britische
Frachter für Atomtransporte 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) hat zwischenzeitlich in
Bremerhaven angelegt, um neue Ladung an Bord
zu nehmen: Auf der "Bremerhavener Segelliste" von
eurogate.de mit Stand vom 01.09.08,
17:48 Uhr, ist unter der dortigen Spalte "Löschen/Laden" hinter "Laden"
der Status auf 'grün' geändert worden (dies war bis zum
31.08.08, 17:00 Uhr, nicht so). - Daraus kann mensch
interpretieren: Die 'Atlantic Osprey' ist in Bremerhaven
eingetroffen und wird abgefertigt bzw. ist bereits abgefertigt worden. |
| 30.
August 2008 'Atlantic Osprey' in Bremerhaven noch nicht eingetroffen? Rückblick: Der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) ist aus dem britischen
Hafen Workington kommend in Bremerhaven
am 30.08.08
gegen 06:00 Uhr
nach den letzten Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk vom
24.08.08 um 23:21 Uhr (BST) erwartet worden. Auf eurogate.de
wird mit Stand vom
30.08.08, 18:58 Uhr unter der Bezeichnung "Bremerhavener
Segelliste" bekannt gegeben, daß ein Frachter
mit dem Namen 'Atlantic
Osprey' am 30.08.08
gegen 06:00 Uhr
in Bremerhaven
am "Liegeplatz
1320-1410" erwartet worden ist. Nach den
aktuellen Angaben eurogate.de soll die 'Atlantic
Osprey' in Bremerhaven nur Ladung an Bord nehmen. -
Das Ablegen
der 'Atlantic Osprey'
aus Bremerhaven mit
der "Reisenummer
3008" mit bislang unbekannten Ziel sollte demnach am 30.08.08
gegen 09:00
Uhr erfolgen. Für die 'Atlantic Osprey' wird auf eurogate.de
erneut der Makler
"R:GUeNTHTER" angegeben. - Wie bereits beim
Transport am 30.05.08. |
| 29.
August 2008 Das Einlaufen der 'Atlantic Osprey' wird am 30.08.08 in Bremerhaven erwartet Rückblick: Aus dem britischen
Hafen Workington kommend fährt der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) wieder den sehr weiten
Umweg durch die nördliche Irische See, und Umrundung
der Nordspitze von Schottland, um durch die
Nordsee das angegebene Fahrziel Bremerhaven zu erreichen.
- Wie bei der Tour nach Bremerhaven Ende Mai/Anfang Juni dieses Jahres. Unter der Bezeichnung "Bremerhavener
Segelliste" wird auf eurogate.de
mit Stand vom 29.08.08,
18:58 Uhr, bekannt gegeben, daß ein Frachter
mit dem Namen 'Atlantic
Osprey' am
30.08.08 gegen 06:00 Uhr in Bremerhaven am "Liegeplatz
1320-1410" erwartet wird. Das Ablegen
der 'Atlantic Osprey' aus
Bremerhaven wird demnach gegen
09:00 Uhr am 30.08.08 erfolgen. Durch das Rufzeichen VSQQ
des Frachters ist die Identifikation auf eurogate.de zuverlässig: Es
handelt sich um den britischen Frachter für Atomtransporte 'Atlantic
Osprey'. Für die 'Atlantic Osprey' auf eurogate.de wird erneut der Makler
"R:GUeNTHTER" angegeben. - Wie bereits beim Transport am
30.05.08. |
| 25.
August 2008 Die 'Atlantic Osprey' fährt entlang der Nordspitze von Schottland nach Bremerhaven Der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) fährt, aus
dem britischen Hafen Workington kommend, den sehr
großen Umweg durch die nördliche
Irische See, und Umrundung
der Nordspitze von Schottland, um durch
die Nordsee das angegebene Fahrziel
Bremerhaven zu erreichen. - Wie bei der Tour
nach Bremerhaven Ende Mai/Anfang Juni dieses Jahres. |
| 24.
August 2008 Britischer Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' ist erneut auf dem Weg nach Bremerhaven Der britische Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) hat vor kurzem den britischen Hafen in Workington in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield mit Kurs auf Bremerhaven wieder verlassen. Der britische Frachter 'Atlantic Osprey' befindet sich nach den aktuellen Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk am 24.08.08 um 17:33 Uhr (BST) in Höhe des britischen Hafens Workington in der Irischen See mit Kurs 194 Grad Südsüdwest und 7,7 Knoten Fahrt. Das Schiff hat den Status "Underway", ist also unterwegs. Laut shipais.com und aisliverpool.co.uk ist das Fahrziel der 'Atlantic Osprey' "Bremmerhaven", also Bremerhaven. Bleibt die 'Atlantic Osprey' auf dem derzeitigen Kurs, wird sie durch den Ärmelkanal (English Channel) fahren. In Bremerhaven soll der Frachter am 30.08.08 gegen 06:00 Uhr eintreffen. Offensichtlich hat der britische Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' zeitweise das AIS (Automatic Identification System) eingeschaltet. - Die Position des Schiffes kann im Internet auf shipais.com und aisliverpool.co.uk verfolgt werden. Auf eurogate.de
wird unter der Bezeichnung "Bremerhavener
Segelliste" mit Stand vom 24.08.08
18:58 Uhr informiert, daß ein Frachter
mit dem Namen 'Atlantic
Osprey' am 30.08.08 gegen
06:00 Uhr in Bremerhaven erwartet wird, um
Ladung zu löschen. Nach Anbordnahme
von neuer Ladung soll das Ablegen
der 'Atlantic Osprey'
aus Bremerhaven
bereits am 30.08.08 gegen
08:00 Uhr erfolgen. Auf eurogate.de ist die Identifikation
durch das Rufzeichen VSQQ des Frachters recht eindeutig: Es handelt sich
um den britischen Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey'. |
| 27.
Juli 2008 Weitere Plutonium-Transporte aus Sellafield nach Frankreich gestoppt Nach
einem Artikel des britischen 'The Independent on Sunday' vom 27.07.08 sind weitere
Seetransporte von waffenfähigen Plutonium aus Sellafield nach Frankreich
ausgesetzt worden. Untenstehend
haben wir diesen Bericht des 'The
Independent on Sunday'
übersetzt: Infolge
der Veröffentlichung durch den 'The Independent on Sunday' wurden
die streng geheimen
Transporte von waffenfähigem Plutonium durch britische Gewässer gestoppt,
so die britischen Zeitung. Das britische
'Department for Transport' (DfT) erklärte demnach,
daß es regulierende
Maßnahmen ergriffen hat, um
Seetransporte mit einer alten und unbewaffneten Ro/Ro-Fähre, die
über wenig
Sicherheitsstandards verfügt,
aus Sellafield in die
Normandie in Frankreich zu verbieten. Dieses Verbot, das
bislang einmalig ist, wurde nach Beschwerden von den französischen
Behörden für nukleare Sicherheit erteilt. |
| 21.
Juli 2008 Brennelement-Transport für das tschechische AKW Temelin mit dem Frachter 'Atlantic Osprey' Der
britische Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) befand
sich nach den Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk am 14.07.08
um 10:13 Uhr (BST) im Ärmelkanal (English Channel) in Höhe von
Dover (Groß Britannien) und Calais (Frankreich) mit Kurs 27 Grad
Nordnordost und 12,9 Knoten Fahrt. Laut shipais.com und aisliverpool.co.uk
war das Fahrziel der 'Atlantic Osprey' Szczecin (Stettin) in Polen.
Dort sollte der Frachter am 20.07.08 gegen 01:00 Uhr
eintreffen. Am
20.07.08
wurden die Brennelemente
für das tschechische AKW Temelin im Hafen
von Szczecin (Stettin)
in Polen von dem britischen Frachter 'Atlantic Osprey' auf Eisenbahnwaggons
umgeladen
und auf dem Schienenweg
aus dem Hafen von Szczecin (Stettin) quer durch Polen und Tschechien zum AKW
Temelin
befördert, wo sie am 21.07.08
eintrafen.
Nach
einer Meldung auf radio.cz vom 21.07.08
ist im tschechischen AKW Temelin ein Transport
mit frischen Uran-Brennelementen angekommen: "Ein streng
bewachter Transportzug mit atomarem Brennstoff ist am Montag [21.07.08] im
südböhmischen Kernkraftwerk Temelín eingetroffen. Die gelieferten 25
Tonnen Uran sollen dazu verwendet werden, um ein Viertel der atomaren
Brennstäbe des ersten Reaktorblocks in den kommenden Wochen
auszuwechseln. Die Abschaltung des Reaktors erfolgt am Freitag, die Umrüstung
des Brennstoffs wird 75 Tage dauern, teilte KKW-Sprecher Marek Sviták am
Montag mit." Aus Szczecin (Stettin) in Polen kommend ist der britische Frachter 'Atlantic Osprey' zwischenzeitlich wieder im britischen Hafen Workington in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield eingelaufen. Nach den Angaben auf shipais.com und aisliverpool.co.uk befand sich das Schiff am 27.07.08 um 09:20 Uhr (BST) wieder im Hafen von Workington. Demnach wurde die 'Atlantic Osprey' am 26.07.08 gegen 16:00 Uhr im britischen Hafen Worington zurück erwartet. Bereits Ende
Dezember 2004
wurde ein Atomtransport
mit der 'Atlantic
Osprey' nach
Szczecin (Stettin) in Polen durchgeführt: Nach
Darstellung der Pacific
Nuclear Transport Limited (PNTL) in den PNTLnews,
Ausgabe Frühjahr 2005, beförderte die 'Atlantic
Osprey' Ende
Dezember 2004 "VVER fuel" (Brennstoff für
WWER-Reaktoren sowjetischer Bauart) in Flatracks (Container mit zwei
Stirnwänden, jedoch ohne Seitenwände und Dach) aus Savannah,
Georgia (USA) nach Szczecin
(Stettin) in Polen. Brennelement-Transporte
zu dem tschechischen AKW Temelin über Szczecin (Stettin) in Polen
Im
Jahr 2001 erfolgten zwei
Transporte mit neuen Brennelementen zu
dem tschechischen AKW Temelin. In
beiden Fällen wurden die Uran-Brennelemente zunächst per Schiff in den polnischen Hafen von Szczecin (Stettin) transportiert,
dort umgeschlagen und unter
strenger Geheimhaltung gegenüber der Öffentlichkeit,
um Protestaktionen zu vermeiden, auf dem Schienenweg
durch Polen und Tschechien zum AKW Temelin befördert. - Grund für
den großen Umweg: Die deutschen
Behörden hatten seinerzeit die Durchfahrt des Atomtransportes aus
Szczecin (Stettin) über deutsches Staatsgebiet nach Temelin verweigert.
18.01.05: Ein Transport
von Kernbrennstoffen aus den Vereinigten Staaten für das
tschechische Kernkraftwerk in Temelin erfolgte durch Polen in
der Nacht von Sonntag auf Montag. Der Brennelement-Transport war
zuvor im Hafen von Stettin angekommen. Nach Umschlag auf 30
Eisenbahnwaggons ging es weiter in die Tschechische Republik. Die
Kampagne war streng vertraulich, um Proteste zu verhindern. (serwisy.gazeta.pl) |
| 01.
Juli 2008 AREVA NC: CASTOR aus Italien ist im französischen Valognes eingetroffen Der CASTOR-Transport aus Italien ist an seinem Bestimmungsort in Frankreich eingetroffen: Nach einem Communiqué der AREVA NC vom 01.07.08 hat der Atommüll-Transport aus Italien am 01.07.08 um 20:10 Uhr den 'TN International railway terminal' in Valognes in Frankreich erreicht. Befördert wurden demnach in vier Castor-Behältern abgebrannte Brennelemente aus dem norditalienischen AKW Caorso. In der Plutonium-Fabrik La Hague sollen die abgebrannten Brennelemente nach Darstellung der AREVA NC 'wiederaufgearbeitet' werden, um 'verwertbares' Material 'zurückzugewinnen'. Der 'zurückbleibende' hochradioaktive Atommüll soll dann nach Italien zur 'Endlagerung' zurücktransportiert werden. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on July
1, 2008, at 20:10 pm. |
| 30.
Juni 2008 AREVA NC: Weiterer CASTOR aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Wieder rollt
ein CASTOR-Transport durch Europa: Laut eines Communiqués
der AREVA NC
vom 30.06.08
hat ein Atommüll-Transport
mit abgebrannten Brennelementen in vier
Behältern am 29.06.08
das norditalienischen AKW
Caorso verlassen. Nach Aussage der AREVA NC wird der CASTOR
am 01.07.08
auf dem 'TN International
railway terminal' in Valognes (Frankreich) erwartet. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the spent
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. Zuvor trafen am 27.05.08, am 08.04.08 und am 26.02.08 Atommüll-Transporte mit je vier Castoren sowie am 18.12.07 ein Atommüll-Transport mit zwei Castoren aus dem norditalienischen AKW Caorso auf dem 'TN International railway terminal' in Valognes (Frankreich) ein. Von dort aus wurde der Atommüll mit einem Straßentransport in die etwa 30km entfernte Plutonium-Fabrik La Hague weiterbefördert. |
| 20.
Juni 2008 Schweiz: Weiterer Castor im Zwischenlager Würenlingen eingelagert Die ZWILAG
Zwischenlager Würenlingen AG in der Schweiz hat
am 20.06.08
in einer Pressemitteilung
unter dem Titel "Verarbeitungs-
und Umladekampagne erfolgreich abgeschlossen" über
den Abschluß einer
"Umladekampagne" von insgesamt 69 abgebrannten
Brennelementen aus dem Schweizer
AKW Mühleberg in einen Atommüll-Behälter und
dessen Einlagerung in das
Zwischenlager Würenlingen in der Schweiz berichtet:
"...Einwandfrei verlief die Umladekampagne
von insgesamt 69 ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk
Mühleberg in einen
Transport- und Lagerbehälter. ... Die gesamte
Umladeaktion aus dem Kernkraftwerk Mühleberg stand unter ständiger
Beobachtung der nationalen und internationalen Aufsichtsbehörden. Sie
diente auch der Information anwesender Nuklearfirmen aus dem
Transportbereich, die sich ein Bild über den guten Ausbildungsstand der
Bedienmannschaften machen konnten. Der
Transport- und Lagerbehälter wurde nach der
abschliessenden Dichtheitsprüfung im
Lagergebäude H für hochaktive Abfälle eingelagert."
Höchstwahrscheinlich
wurden die insgesamt 69
abgebrannten Brennelemente aus dem AKW
Mühleberg erneut in
mehrere kleine Castor-Transporte aufgeteilt nach
Würenlingen befördert: Zu der Vorgehensweise
der Atommüll-Transporte
aus dem AKW Mühleberg gab die ZWILAG
Zwischenlager Würenlingen AG in einer Pressemitteilung bereits
am 11.07.07
bekannt: Aus dem Schweizer AKW
Mühleberg wurden "von Anfang April 2007" bis
zum 11.07.07 "insgesamt
69 ausgediente Brennelemente, aufgeteilt
in zehn Transporte"
überführt. Diese abgebrannten Brennelemente aus dem AKW
Mühleberg wurden dann in der "Heissen
Zelle" der Zwilag "in einen
einzigen grossen Lagerbehälter umgeladen und sodann in
der Behälterlagerhalle der Zwilag zwischengelagert".
- "Transporte von
ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Mühleberg werden nicht
wie üblich mit über 100 Tonnen schweren Transport- und Lagerbehältern
vorgenommen, sondern mit
kleineren,
40 Tonnen schweren,
gegen äussere Einwirkungen geschützten Transportbehältern
abgewickelt. Diese
enthalten jeweils bis zu sieben Brennelemente mit einem Gesamtgewicht von
rund zwei Tonnen." - Die ZWILAG erklärte dazu seinerzeit
rückblickend: "Bereits 2003 und 2004 wurde je eine Transport- und
Umladekampagne mit ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Mühleberg
erfolgreich durchgeführt." Schweiz:
413 Fässer mit schwach radioaktivem Atommüll aus dem AKW-Betrieb in
der Plasma-Anlage in Würenlingen zu 'endlagerfähigen' Gebinden
verarbeitet "Seit Ende März sind 413 Fässer mit schwach radioaktivem Material aus dem Betrieb von Kernkraftwerken erfolgreich in der Plasma-Anlage zu 91 Gebinden für die geologische Tiefenlagerung verarbeitet worden", ist von der Schweizer ZWILAG Zwischenlager Würenlingen AG in der Pressemitteilung vom 20.06.08 weiter bekannt gegeben worden. "Die weltweit erste Anlage dieser Art konnte ihre Funktionstüchtigkeit erneut unter Beweis stellen. ... Erstmalig wurden in der Plasma-Anlage eine Anzahl Fässer mit rein metallischen Abfällen eingeschmolzen und die Anwendbarkeit des Verarbeitungssystems auf diese Abfallart nachgewiesen. Dabei wurden Proben entnommen, die labortechnischen Untersuchungen unterzogen werden. Die Ergebnisse dienen der Beantragung einer unbefristeten Betriebserlaubnis der Plasma-Anlage für die Verarbeitung metallischer, schwachaktiver Abfälle aus den Kernkraftwerken sowie aus dem Bereich Medizin, Industrie und Forschung. ... Die Zahl der verarbeiteten Fässer seit Inbetriebnahme der Plasma-Anlage im Jahre 2004 beläuft sich auf insgesamt 2290. Die leicht radioaktiven Abfälle wurden eingeschmolzen und zu 449 Gebinden verarbeitet." |
| 06.
Juni 2008 Der Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' läuft den britischen Hafen Workington an Der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr.
8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) hat in der Zwischenzeit das AIS
(Automatic Identification System) wieder eingeschaltet. - Die
Position des Schiffes kann nun erst einmal wieder im Internet auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk
verfolgt werden. |
| 02.
Juni 2008 Britischer Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' in Bremerhaven eingetroffen Zwischenzeitlich hat der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI:
235415000, Rufzeichen VSQQ4) in Bremerhaven angelegt um Ladung zu löschen
und neue an Bord zu nehmen. Dies geht aus dem geänderten Status 'grün'
des Frachters 'Atlantic Osprey' auf Eurogate.de vom 02.06.08
mit Stand von 18:28 Uhr hervor. Für die 'Atlantic Osprey' wird auf
Eurogate.de die Reise-Nummer '3005' und der Makler 'R:GUeNTHTER'
angegeben. |
| 30./31.
Mai 2008 Britischer Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' wird im Hafen von Bremerhaven erwartet Rückblick: Der
(erste) Transport von waffenfähigen
Plutonium mit dem britischen
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) aus der britischen
Plutonium-Fabrik Sellafield über
den Hafen von Workington
(GB) nach Frankreich war zwischen dem 17.05. und 21.05.08 durchgeführt
worden. Der Plutonium-Seetransport
mit der 'Atlantic Osprey'
legte nach Internetinfo in der französischen
Hafenstadt Cherbourg an und traf anschließend nach
Aussage der AREVA NC am 21.05.08 in
der französischen
Plutonium-Fabrik La Hague ein. Der
britische Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr.
8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) hat
zwischenzeitlich aus dem französischen Hafen Cherbourg wieder abgelegt. Laut
shipais.com
und aisliverpool.co.uk
befand sich die
'Atlantic Osprey',
auf beiden Websites verharmlosend als "Vehicles
Carrier" (Fahrzeug-Tranporter) klassifiziert, am
25.05.08,
21:11Uhr BST, nördlich der
Irischen See in der Höhe von Belfast mit Kurs
324 Grad Nordwest und fuhr mit 12 Knoten nahezu
maximale Geschwindigkeit (13 Knoten). Nach den Angaben auf shipais.com
und aisliverpool.co.uk
com mit Stand vom
25.05.08, 21:11Uhr BST (Die Abkürzung BST steht für
British Summer Time, d.h.: GMT + 1 Stunde), hat der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' das Ziel
Bremerhaven! Demnach wurde das Einlaufen der 'Atlantic
Osprey' in Bremerhaven am 31.05.08 gegen 06:00 Uhr
erwartet.
Auf portarrivals.com
ist am 29.05.08 gemeldet worden, daß das
Einlaufen eines
"RoRo Cargo Ship
[RoRo-Frachtschiff]" mit
dem Namen 'Atlantic Osprey' bereits am 30.05.08 gegen 06:00 Uhr
im Hafen von Bremerhaven erwartet wird. Laut
portarrivals.com ist dessen IMO-Nr.
8602414, es handelt sich daher um den britischen
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' und nicht um ein
gewönhliches
RoRo-Frachtschiff. Auf eurogate.de
ist unter der Bezeichnung "Bremerhavener
Segelliste" mit Stand vom
29.05.08,
18:58 Uhr informiert worden, daß ein Frachter
mit dem Namen 'Atlantic Osprey' am 30.05.08 gegen 06:00 Uhr in Bremerhaven
erwartet wird, um Ladung
zu löschen. Das Ablegen
der 'Atlantic Osprey' sollte bereits gegen 09:00 Uhr am 30.05.08
erfolgen. Auch auf eurogate.de ist die Identifikation
durch das Rufzeichen VSQQ
des Frachters recht eindeutig: Es handelt sich um den britischen
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey'. => Bislang (31.05.2008)
liegen keine Informationen über das Einlaufen der 'Atlantic
Osprey' in Bremerhaven vor. Ob das Schiff Verspätung
hat...? Nicht bekannt ist zur Zeit, warum die 'Atlantic Osprey' den sehr großen Umweg durch die Irische See und Umrundung der Nordspitze von Schottland macht, um dann durch die Nordsee das angegebene Fahrziel Bremerhaven zu erreichen. - Der direkte und wesentlich kürzere Weg aus Cherbourg nach Bremerhaven führt durch den Ärmelkanal (English Channel). => Möglicherweise(!)
hat die 'Atlantic Osprey'
den Hafen im britischen Scrabster
an der Nordküste von Schottland angelaufen, um dort plutoniumhaltiges
Material aus dem britischen "Dounreay nuclear complex" an Bord
zu nehmen und nach Bremerhaven zu transportieren! Greenpeace Groß
Britannien berichtete am 20.11.01: Greenpeace
veröffentlicht heute Details und Fotos bei der Beladung eines
BNFL-Schiffes in Nordschottland mit waffenfähigem Plutonium.
Das der BNFL gehörende Schiff MV Arneb war von
Greenpeace-AktivistInnen am 16.11. abends im Hafen von Scrabster
beim Laden von hochradioaktiven Brennstoffen aus Plutonium und Uran
fotografiert worden. Der Plutonium-Brennstoff war zuvor aus der Dounreay
nuclear site auf der Straße nach Scrabster transportiert
worden. Die Brennstoffe wurden anschließend auf dem Seeweg nach
Deutschland befördert, wo sie am 18.11. eintrafen. Es
wird davon ausgegangen, daß dieser Transport der erste von einer ganzen
Serie ist, die bis Ende des Jahres andauert. Diese Atomtransporte sind ein
bedeutendes Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Insgesamt
82 Brennstoffbündel, jedes enthält genug Plutonium um eine
Atombombe herzustellen, sollen abtransortiert werden. Laut Greenpeace
Groß Britannien am 27.03.02 wurden Mitte
bis Ende der neunziger Jahre mit der 'Atlantic Osprey',
seinerzeit noch
unter dem vorherigen Namen 'Arneb', zahlreiche Ladungen von
plutonium-haltigen MOX-Brennelementen aus dem Hafen von
Bremerhaven zu dem britischen "Dounreay nuclear complex"
befördert. - Ende
2001 wurden dann mit der 'Arneb' aus Dounreay mit mehreren Touren mehrere
hundert Kilogramm Plutonium nach Deutschland zurücktransportiert. Hintergrund Dounreay-Atomzentrum: Im britischen Dounreay an der Nordküste von Schottland befindet sich ein Gelände, was von der United Kingdom Atomic Energy Authority (UKAEA) (Dounreay Nuclear Power Development Establishment) und dem britischen Verteidigungsministerium (HMS Vulcan) genutzt wird. Das Gelände ist als Standort von fünf Atomreaktoren bekannt- Das Dounreay Nuclear Power Development Establishment wurde in den frühen 1950er Jahren als Zentrum für die Entwicklung des Schnellen Brutreaktors und des zugehörigen Brennstoffkreislaufs (Brennelementfertigung, Wiederaufarbeitung) ausgewählt. Inzwischen wurde die Verarbeitung von Atombrennstoffen eingestellt und es wurde mit den Rückbauarbeiten begonnen. Außer drei stillgelegten Reaktoren und zahlreichen Einrichtungen zur Abfallbehandlung befinden sich auf dem Gelände auch zwei inzwischen stillgelegte Wiederaufarbeitungsanlagen. Die erste Anlage ist die MTR Fuel Reprocessing Plant D1204 zur Rückgewinnung von hochangereichertem Uran aus abgebrannten Brennelementen in- und ausländischer Materialtestreaktoren (MTR). Unter anderem wurden Brennstoffe aus den MTR-Reaktoren in Dounreay und Harwell wiederaufgearbeitet. Die Anlage war seit 1958 in Betrieb. Die zweite Anlage diente zur Wiederaufarbeitung des hochangereicherten Brennstoffs aus dem Brutreaktor DFR. Die Anlage wurde von 1975 bis 1979 umgebaut zur ebenfalls nicht mehr in Betrieb befindlichen Anlage D1206, in der abgebrannter Mischoxid-Brennstoff aus dem Brutreaktor PFR aufgearbeitet wurde. |
| 28.
Mai 2008 Proteste gegen den Plutonium-Transport aus Sellafield wurden in Frankreich verboten Rückblick: Nach einem Communiqué der AREVA NC vom 21.05.08 war der (erste) Transport von waffenfähigen Plutonium mit dem britischen Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4), einer für Atomtransporte umgebauten ehemaligen Ro/Ro-Fähre, aus der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield (über den britischen Hafen Workington) nach Frankreich durchgeführt worden. Der Atomtransport mit dem Plutonium traf demnach am 21.05.08 in der französischen Plutonium-Fabrik La Hague ein.
Über Proteste
und Aktionen in Frankreich während des Eintreffens
des britischen Atommüll-Frachters 'Atlantic Osprey' mit dem Plutonium
liegen hier keine
Infos vor. Auch nicht über
Proteste und Aktionen gegen den Weitertransport des Plutoniums
aus dem französischen La
Hague auf der Straße in die südfranzösische MOX-Anlage
in Cadarache. Von der britischen
Anti-Atom-Organisation CORE (Cumbrians Opposed to a
Radioactive Environment) ist dazu am 28.05.08
in eine Presseerklärung
abgegeben worden. Nachstehend
haben wir diese Presseerklärung von CORE übersetzt: Mit zwei
Monaten Verspätung verließ der erste
Transport des Sellafield-Plutoniums Großbritannien über
den Hafen von Workington
am späten Sonnabend, den 17.05.08,
mit dem Ziel Cherbourg in
Frankreich. Im britischen
Hafen Workington wurden unter
strengsten Sicherheitsvorkehrungen zwei Lastkraftwagen mit geschätzten
300 Kilogramm Plutonium in einigen sogenannten 'SAFKEG
Transportbehältern' an Bord des Schiffes Atlantic
Osprey der NDA (Nuclear Decommissioning Authority) gefahren.
- Bei dem Transportschiff Atlantic
Osprey handelt es sich um eine Secondhand-gekaufte und
umgerüstete ehemalige Ro/Ro-Fähre,
die nicht
über die Sicherheitsstandards der anderen britischen
Plutonium-Transportschiffe verfügt. - Der
ursprünglich Mitte März '08 geplante Abfahrtstermin mußte abgesagt
werden, weil nach
Hinweisen von Greenpeace France und CORE Details
über den beabsichtigten
Atomtransport in der nationalen Presse veröffentlicht
wurden. |
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| 27.
Mai 2008 AREVA NC: CASTOR aus Italien ist in Valognes (Frankreich) eingetroffen Der CASTOR-Transport aus Italien ist inzwischen an seinem Bestimmungsort in Frankreich eingetroffen: Laut einem Communiqué der AREVA NC vom 27.05.08 hat der Atommüll-Transport aus Italien am 27.05.08 um 14:55 Uhr den 'TN International railway terminal' in Valognes in Frankreich erreicht. Befördert wurden demnach in vier Castor-Behältern abgebrannte Brennelemente aus dem norditalienischen AKW Caorso. Nach Aussage der AREVA NC sollen die abgebrannten Brennelemente in der Plutonium-Fabrik La Hague 'wiederaufgearbeitet' werden, um 'verwertbares' Material 'zurückzugewinnen'. Der 'zurückbleibende' hochradioaktive Atommüll soll dann nach Italien zur 'Endlagerung' zurücktransportiert werden. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on May
27, 2008, at 2 :55 pm. |
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| 26.
Mai 2008 AREVA NC: Neuer CASTOR aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Erneut rollt ein CASTOR-Transport durch Europa: Ein Atommüll-Transport mit abgebrannten Brennelementen in vier Behältern hat am 25.05.08 nach einem Communiqué der AREVA NC vom 26.05.08 das norditalienischen AKW Caorso verlassen. Laut Aussage der AREVA NC wird der CASTOR am 27.05.08 auf dem 'TN International railway terminal' in Valognes (Frankreich) erwartet. Die AREVA NC erklärt dazu: Entsprechend eines Vertrages, der zwischen der SOGIN (italienische Abkürzung für die Firma für das Management der Atomkraftwerke in Italien) und der AREVA geschlossen wurde, sowie aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen zwischen Frankreich und Italien, wird ein Teil der abgebrannten Brennelemente aus den italienischen Atomkraftwerken nach Frankreich zur 'Wiederaufbereitung' geschickt. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the spent
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. Zuvor trafen am 08.04.08
und am 26.02.08 Atommüll-Transporte
mit je vier Castoren sowie am 18.12.07
ein Atommüll-Transport
mit zwei Castoren aus dem norditalienischen
AKW Caorso auf dem 'TN International railway terminal'
in Valognes (Frankreich) ein. Von dort aus wurde der Atommüll
in die Plutonium-Fabrik
La Hague weiterbefördert. |
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| 21.
Mai 2008 AREVA NC: Plutonium-Seetransport aus Sellafield in La Hague eingetroffen Laut einem Communiqué der
AREVA NC vom 21.05.08 ist der
(erste) Seetransport von waffenfähigen Plutonium mit dem
britischen Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) aus der britischen
Plutonium-Fabrik Sellafield nach Frankreich durchgeführt worden.
(Die 'Atlantic Osprey' ist eine für Atomtransporte
umgebaute ehemalige Ro/Ro-Fähre, sie wurde zuvor lediglich für
Kraftfahrzeug-Transporte verwendet.) Der Plutonium-Transport aus
Sellafield mit dem britischen Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' nach La
Hague ist inzwischen von gewöhnlich gut informierten Kreisen
bestätigt worden. => Nach Auskunft gewöhnlich
gut unterrichteter Quellen muß der
Plutonium-Transport, nach dem Umladen im französischen La Hage, den
Weg auf der Straße zu der "Melox-Anlage" im Süden
von Frankreich nehmen. Recht wahrscheinlich fährt er dabei durch die
französische Stadt Rennes. Nach Internetrecherchen befindet sich
die "Melox-Anlage" im Atomzentrum
Marcoule am rechten Ufer der Rhône im Süden von
Frankreich: "Melox" ist demnach die Bezeichnung für
eine Atomanlage in Südfrankreich, in der plutoniumhaltige Brennelemente
(MOX-Brennelemente) für französische und ausländische
Leichtwasserreaktoren hergestellt werden. Die Anlage wird seit 1995 von COGEMA
(heute: AREVA) betrieben. Rückblick: Am 19.05.08
hatte AREVA NC Vorbereitungen in Frankreich zur Übernahme des
Plutonium-Transportes aus dem britischen Sellafield in einem Communiqué
bekannt gegeben. Nach der Pressemitteilung vom
19.05.08 soll das Plutonium in der Plutonium-Fabrik La Hague der AREVA
umgepackt und anschließend zu der "Melox-Anlage" in der
Gard-Region (Südfrankreich) befördert werden, wo es zu
MOX-Brennelementen verarbeitet werden soll. |
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| 24.
April 2008 Sellafield: Plutonium-Transport mit der ehemaligen Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' nach Frankreich wurde (vorerst) abgesagt Der
im März dieses Jahres erwartete Plutonium-Transport mit
dem britischen Atommüll-Frachter
'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000,
Rufzeichen VSQQ4) aus dem Hafen
von Workington (Cumbria, GB) in der Nähe der Plutonium-Fabrik Sellafield
nach Cherbourg in
Frankreich wurde vorerst
abgesagt. Dies u.a. berichtete die britische
Anti-Atom-Organisation CORE (Cumbrians Opposed to a
Radioactive Environment) in einer Pressemitteilung bereits
am 24.04.08: Nach letzter aktualisierter Angabe
auf shipais.com
vom 28.04.08 um 14:01:20 Uhr BST befand sich die 'Atlantic
Osprey' noch im Hafen von Workington (GB). |
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| 18.
April 2008 AREVA NC: Plutonium-Transporte aus dem britischen Sellafield zur Herstellung von MOX-Brennelementen Von der AREVA NC wird in einem Communiqué
am 18.04.08 unter dem Titel "Plutonium
shipments from Great Britain’s Sellafield facility for MOX fuel
fabrication" mitgeteilt:
Nach
Aussage der AREVA NC soll das Plutonium aus der 'Wiederaufarbeitungs-Anlage'
in Sellafield nach dem französischen La Hague verschifft werden, um
dort in Castor-Behältern umgeladen und zu der Melox-Atomanlage in der
französischen Gard-Region in der Nähe von Avignon befördert zu
werden. In der Melox-Anlage der AREVA soll das Plutonium zu
MOX-Brennelementen, bestehend aus einem Gemisch aus Plutoniumoxid
und Uranoxid, verarbeitet werden, um in Atomkraftwerken als
Brennstoff eingesetzt zu werden. |
||
| 15.
April 2008 Schweiz: Castor-Transport aus dem AKW Leibstadt im Zwischenlager Würenlingen eingetroffen Die ZWILAG
AG (Zwischenlager Würenlingen AG) gibt in einer Pressemitteilung
am 15.04.08
unter der Überschrift "Brennelement-Transport
aus Leibstadt planmässig abgeschlossen" bekannt, daß
in der Nacht auf den
15.04.08 ein Castor-Transport aus
dem Schweizer AKW Leibstadt im Schweizer
'Zwischenlager' Würenlingen eingetroffen ist. Befördert
wurde demnach ein Atommüll-Behälter
mit 69 abgebrannten Brennelementen aus dem AKW Leibstadt.
- Der Atommüll-Transport verlief
nach Angaben der ZWILAG AG "planmässig
und ohne Zwischenfälle".
"In der Nacht auf den 15. April 2008 ist ein Transport- und Lagerbehälter
mit 69 ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Leibstadt ins
Zentrale Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) überführt worden. Der
Transport stand unter der Aufsicht der Hauptabteilung für die Sicherheit
der Kernanlagen (HSK). Er verlief planmässig und ohne Zwischenfälle. Die
Überführung der 69 ausgedienten Brennelemente ins Zentrale Zwischenlager
Würenlingen erfolgte in einem rund 135 Tonnen schweren und 5,20 Meter
hohen Stahlbehälter (Durchmesser 2,60 Meter)." (ZWILAG AG) Nach Angaben der
ZWILAG AG in einer Pressemitteilung
vom 12.01.08
traf im Schweizer 'Zwischenlager'
Würenlingen zuletzt am 12.01.08
ein Atommüll-Transport
mit 69 abgebrannten Brennelementen in einem Castor-Behälter
aus dem Schweizer AKW
Leibstadt ein. "In der Behälterlagerhalle der Zwilag",
so die ZWILAG AG am 12.01.08, "befinden
sich damit insgesamt 20
Lagerbehälter mit ausgedienten Brennelementen sowie acht
Behälter mit verglasten, hoch radioaktiven Abfällen." Nach Schweizer
Medienberichten seinerzeit wurde
der Atommüll-Behälter
bei dem Transport am 12.01.08 aus dem AKW Leibstadt mittels Lkw in das
'Zwischenlager' Würenlingen befördert. |
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| 08.
April 2008 AREVA NC: CASTOR aus Italien ist in Valognes (Frankreich) eingetroffen Nach einem Communiqué
der AREVA NC
vom 08.04.08 ist am
08.04.08 um 17:35 Uhr der Atommüll-Transport
aus Italien
auf dem 'TN International
railway terminal' in Valognes
(Frankreich) eingetroffen. Transportiert wurden demnach abgebrannte
Brennelemente in vier
Castor-Behältern aus dem norditalienischen
AKW Caorso. "Four
casks of spent fuel from the Italian nuclear power plant of Caorso arrived
at the Valognes railway terminal serving the AREVA La Hague plant on April
8, 2008, at 17:35 pm. |
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| 07.
April 2008 AREVA NC: CASTOR aus Italien ist auf dem Weg nach Frankreich Derzeit
rollt ein neuer CASTOR durch Europa: Nach einem Communiqué
der AREVA NC
vom 07.04.08
hat ein Atommüll-Transport mit
abgebrannten Brennelementen in vier Behältern am
06.04.08 das norditalienischen
AKW Caorso verlassen. Der CASTOR
wird laut Aussage der AREVA NC am
08.04.08 auf dem 'TN International railway terminal' in Valognes
(Frankreich) erwartet. "According
to the contract signed between SOGIN (Italian acronym for Company for the
Management of Nuclear Facilities in Italy) and AREVA, and following
intergovernmental agreements between France and Italy, part of the spent
fuel from Italian nuclear power plants is sent to France for reprocessing. Zuvor trafen am 26.02.08 ein CASTOR mit vier Atommüllbehältern und am 18.12.07 ein Atommülltransport mit zwei Castoren aus dem norditalienischen AKW Caorso auf dem 'TN International railway terminal' in Valognes (Frankreich) ein. Von dort aus wurde der Atommüll in die Plutonium-Fabrik La Hague weiterbefördert. |
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| 03.
April 2008 Sellafield: 'Atlantic Osprey' ist auf dem Rückweg nach Workington - Der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4) befindet
sich derzeit (03.04.08) auf
dem Rückweg vom britischen Flotta Oil Terminal auf den
britischen Orkney Inseln, nördlich von Schottland, in
Richtung des Hafens von Workington (Cumbria, GB) in der Nähe
von Sellafield. Nach einer Meldung
auf ouest-france.fr
vom 01.04.08
geht Greenpeace France
inzwischen davon aus,
daß der britische Atommüll-Frachter
'Atlantic Osprey' mit dem Plutonium aus Sellafield nicht vor Anfang nächster
Woche (ab dem 07.04.08) in Cherbourg eintreffen wird. Wahrscheinlich
in der Nacht von Montag (07.04.) auf Dienstag (08.04.), so
Yannick Rousselet von Greenpeace France. |
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| 02.
April 2008 Sellafield: Ist die 'Atlantic Osprey' in dem britischen Flotta Oil Terminal eingetroffen? Die ehemaligen
britische Ro/Ro-Fähre 'Atlantic
Osprey' (IMO-Nr. 8602414, Rufzeichen VSQQ4) müßte
nach dem Verlassen des Hafens von Workington (GB) inzwischen
das auf shipais.com bzw. aisliverpool.co.uk genannte Fahrziel,
dem britischen Flotta Oil Terminal auf den britischen
Orkney Inseln, nördlich von Schottland, eigentlich längst erreicht
haben: Dort sollte das Schiff am 01.04.08, gegen
15:00 Uhr festmachen. - Sofern die Angaben im Internet zu der
aktuellen Position des Frachters korrekt dargestellt und nicht auf Weisung
der britischen Regierung verschleiert werden. Im britischen
Flotta Oil Terminal ist der
britische Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' kein unbekanntes Schiff Die 'Atlantic
Osprey' wurde laut PNTLnews
(PNTL = Pacific Nuclear Transport Limited) vom Frühjahr
2005 für den Transport
von Ölschlämmen aus den Ballasttanks von Öltankern im britischen
Flotta Oil Terminal auf den britischen
Orkney Inseln gechartert
und eingesetzt: Möglicherweise(!)
befindet sich die 'Atlantic
Osprey' zur Zeit (02.04.08) im
Charter-Auftrag erneut
im Flotta Oil Terminal, um dort erneut
Ölschlämme aus den an Land befindlichen Tanks zu übernehmen
und diese auf der Rückfahrt zu dem britischen Hafen in Workington für
eine 'Entsorgung' in Lillyhall (GB) zu transportieren. |
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| 30.
März 2008 Sellafield: 'Atlantic Osprey' hat aus Workington (GB) abgelegt Der britische
Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414,
Rufzeichen VSQQ4) hat zwischenzeitlich
den Hafen von Workington (GB) mit Fahrtrichtung Nordwest(!) verlassen.
Ergänzung (31.03.08): Aktuelle Angaben zur jetzigen (31.03.08, 18:00 Uhr) Position der 'Atlantic Osprey' sind jedoch nicht erhältlich, auf aisliverpool.co.uk wird lediglich gemeldet: "No data available." ... Nach einer Mitteilung der
britischen
Anti-Atom-Organisation CORE (Cumbrians Opposed to a
Radioactive Environment) vom 07.03.08
steht ein
Transport von mehreren hundert Kilogramm atomwaffenfähigen
Plutoniumdioxid aus der
Plutonium-Fabrik Sellafield mit der ehemaligen
Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' nach Cherbourg in Frankreich
in den nächsten Tagen
an. Von der britischen
Anti-Atom-Organisation liegt bislang (31.03.08) kein News
update zu dem Atomtransport vor. |
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| 20.
März 2008 Sellafield: 'Atlantic Osprey' für Plutonium-Transport nach Frankreich weiterhin in Workington (GB) Rückblick: Nach einer Mitteilung der britischen
Anti-Atom-Organisation CORE (Cumbrians Opposed to a Radioactive
Environment) vom 07.03.08 steht ein Transport von
mehreren hundert Kilogramm atomwaffenfähigen Plutoniumdioxid aus
der Plutonium-Fabrik Sellafield mit der ehemaligen
Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' (IMO-Nr. 8602414, Rufzeichen VSQQ4)
nach Cherbourg in Frankreich an. Bislang (20.03.08, 19:00
Uhr) liegen hier keine Infos vor, daß die 'Atlantic Osprey' bereits in
Richtung Frankreich ausgelaufen ist. Der Atommüll-Frachter
'Atlantic Osprey' befindet sich weiterhin (Stand:
20.03.08, 18:57 Uhr) im Hafen Workington in Cumbria (UK)
in der Nähe von Sellafield. Dies geht aus der aktuellen
Positionsangabe der 'Atlantic Osprey' auf aisliverpool.co.uk hervor. Von der britischen
Anti-Atom-Organisation CORE liegt bislang kein Newsupdate zu
dem Atomtransport vor. |
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| 07.
März 2008 Sellafield: Plutonium-Transport mit ehemaliger Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' nach Frankreich angekündigt Nach
einer Mitteilung der britischen Anti-Atom-Organisation CORE (Cumbrians
Opposed to a Radioactive Environment) vom 07.03.08 steht ein Transport von
mehreren hundert Kilogramm atomwaffenfähigen Plutoniumdioxid aus der
Plutonium-Fabrik Sellafield mit der ehemaligen Ro/Ro-Fähre 'Atlantic
Osprey'
(IMO-Nr. 8602414, Rufzeichen VSQQ4) nach Cherbourg in Frankreich an!
Wahrscheinlich wird das Schiff in den nächsten Tagen
aus dem Hafen von Workington in Cumbria (Großbritannien)
ablegen.
- Von Cherbourg
aus wird das Plutonium wohl, mit Zwischenstation im französischen
La Hague, auf dem Landweg weitertransportiert: Möglicherweise
in die südfranzösische Anlage Cadarache der AREVA, wo es
dann zu MOX-Brennelementen für den Atomreaktorbetrieb verarbeiten
werden soll. Bislang
(13.03.08, 21:00 Uhr) liegen hier keine Infos vor, daß die 'Atlantic
Osprey' bereits in Richtung Frankreich ausgelaufen ist. Nachstehend
haben wir die Bekanntmachung von CORE (Cumbrians Opposed to a
Radioactive Environment) übersetzt Britische
Anti-Atom-Organisation CORE: In den kommenden Tagen erfolgt ein
Plutonium-Transport aus Sellafield nach Cherbourg mit der 'Atlantic Osprey' CORE: Ein Transport
des gefährlichen Plutoniums soll in den nächsten Tagen aus
Sellafield in Großbritannien mit bewaffneten Personal nach
Frankreich erfolgen. Dieses atomwaffenfähige Plutoniumdioxid
in Pulverform, ein hochbegehrtes Material für Terroristen,
wird unter Geheimhaltung aus Sellafield in französischen Behältnissen
zu den örtlichen Docks und dann auf das Schiff 'Atlantic
Osprey' der NDA (Nuclear
Decommissioning Authority) für die Fahrt nach Cherbourg geladen. The
Independent on Sunday: "'Dirty bomb' threat as UK ships plutonium to
France" Von der britischen
Zeitung 'The Independent on Sunday' wurde am 09.03.08
über den Plutonium-Transport berichtet, daß aus
der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield ein Abtransport von atomwaffenfähigen
Plutonium, daß auch als
'eine sogenannte schmutzige Bombe' verwendet werden könnte, mit
einem einfachen, unbewaffneten Fährschiff ansteht: Spiegel-online:
"Briten wollen Plutonium auf RoRo-Fähre transportieren" "Ein
einfaches Fährschiff soll potentiell atomwaffenfähiges Plutonium von
Nordengland nach Frankreich transportieren, wie eine
britische Zeitung berichtet. Experten
halten das für unverantwortlich: Sie
befürchten, dass Terroristen mit dem Material eine Atombombe bauen könnten",
dies ist auf Spiegel-online
am 09.03.08
berichtet worden. Dazu wird weiter ausgeführt: "Die
Warnungen der Experten, die der britische 'Independent on Sunday"'
zitiert, könnten eindringlicher nicht sein: Das Plutoniumdioxid, das von
der Nuklearanlage in Sellafield nach Frankreich verschifft werden soll,
sei das 'schlimmstmögliche Material' für den Transport über den Seeweg.
Und es sei die für Terroristen ideale Substanz, eine sogenannte
schmutzige Bombe oder gar eine funktionierende Atomwaffe zu bauen." Rückblick:
Der Atommüll-Frachter
'Atlantic Osprey' (IMO-Nr.
8602414, Rufzeichen
VSQQ4) war bereits im vergangenen Herbst 2007 bei
einen Atomtransport im Einsatz: Beladen mit
4,8 Tonnen abgebrannter Brennelemente (einschließlich 1,2 Kilogramm
Plutonium) aus dem Forschungsreaktor
R1 der 'Königlich Technischen Hochschule' in Stockholm,
hatte die ehemalige Ro/Ro-Fähre
am 05.10.07
den schwedischen Hafen
Studsvik verlassen und war um
den 11.10.07
im Hafen von Workington
in Cumbria (Großbritannien)
eingelaufen. Der schwedische Atommüll wurde anschließend auf dem Landweg
weiter nach Sellafield
befördert. |
| 26.
Februar 2008 AREVA NC: CASTOR aus Italien in Frankreich eingetroffen Am 26.02.08
um 14:50 Uhr
ist ein Atommüll-Transport
aus Italien auf dem 'TN
International railway terminal' in Valognes (Frankreich) eingetroffen, wird
in einem Communiqué
der AREVA
NC vom 26.02.08
mitgeteilt. Demnach wurden abgebrannte
Brennelemente in vier Castor-Behältern aus dem norditalienischen
AKW Caorso befördert. "Arrival
of spent fuel from Italy at the TN International railway terminal of
Valognes (France) Zuvor wurde am 18.12.07
aus dem norditalienischen
AKW Caorso ein Atommüll-Transport
mit zwei Castoren in die
Plutonium-Fabrik La Hague durchgeführt. |
| 13.
Februar 2008 Schweiz: Atommüll-Einlagerungen in das Zentrale Zwischenlager Würenlingen Im zentralen Zwischenlager der Schweiz
ZWILAG in Würenlingen wurden bis Mitte Januar 28 Behälter mit
abgebrannten Brennstäben aus den landeseigenen Atomkraftwerken oder mit
Glaskokillen aus der 'Wiederaufarbeitung' in der Plutonium-Fabrik
La Hague (Frankreich) eingelagert. Übersicht: Einlagerungen in das
Zwischenlager Würenlingen in der Schweiz (unvollständig) Bemerkung Transport AKW Mühleberg -
ZWILAG Bemerkung:
Wiederaufarbeitung schweizerischen Kernbrennstoffs |
| 12.
Januar 2008 Castor-Transport aus dem AKW Leibstadt in der Schweiz ins Zwischenlager Würenlingen Ein neuer
Atommülltransport ist am 12.01.08 in der Schweiz
durchgeführt worden: Nach übereinstimmenden Berichten auf tagesschau.sf
und nachrichten.ch vom 12.01.08 wurde dabei ein
Atommüll-Behälter mit 69 abgebrannten Brennelementen aus dem Schweizer
AKW Leibstadt mittels Lkw in das 'Zwischenlager'
Würenlingen (Zwilag) befördert. "69
ausgediente Brennelemente sind in der Nacht in einem Spezialbehälter vom
KKW Leibstadt ins Zentrale Zwischenlager Würenlingen (ZWILAG)
transportiert worden. Damit ist die Lagerhalle nun zu 14 Prozent belegt. |