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Presseerklärung vom 28.04.2001

Für vielfältigen Wi(e)derstand!
Eine Distanzierung tut nicht Not
- der Spaltungsversuch geht nicht auf!



In der Nacht vom 26. auf den 27. April hat es auf das Haus und den Privat-PKW des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz einen Anschlag gegeben. Unbekannte haben sich dazu in einem BekennerInnenschreiben offensichtlich auf Warnholz´ Hetze gegen die Rote Flora bezogen und ihn mit der Aktion zur Zurück-haltung aufgefordert.

Über verschiedene Medien wurde eine angebliche distanzierende Äußerung von einem "Flora-Nutzer" verbreitet.
Abweichend von unserer üblichen Praxis, uns nicht bei jeder medial verbreiteten Äußerung über die Rote Flora genötigt zu fühlen, diese zu kommentieren, nehmen wir dazu Stellung:
1. Es hat bis jetzt keine durch das Projekt Rote Flora authorisierte Stellungnahme zu den Vorkommnissen gegeben.
2. Die Rote Flora beteiligt sich grundsätzlich nicht an Spekulationen über Motiv, Ausführung und Beteiligte von solchen Aktionen.
3. Die Rote Flora hat allerdings weder Veranlassung, sich von der Aktion gegen Karl-Heinz Warnholz zu distanzieren, noch sie an dieser Stelle zu bewerten.
4. Wir stellen fest, daß es in dieser Stadt offenbar viele Menschen gibt, die sich im Konflikt um die Rote Flora mit unterschiedlichen solidarischen Aktionen positionieren. Für den von mehreren Medien betriebenen Versuch, eine Distanz zwischen militanten Interventionsformen linker Politik und den Aktionsformen der Flora herzustellen, stehen wir nicht zur Verfügung.

Den AktivistInnen vom "autonomen Widerstand" schicken wir solidarische Grüße. Lasst Euch nicht erwischen!


Rote Flora
28.4.2001