Internationales Zentrum
für die Menschenrechte der Kurden
9.9.2003

"Mord
im Namen der Ehre"

Entwicklung und Hintergründe von
"Ehrenmorden" - eine in Kurdistan
verbreitete Form der Gewalt gegen
Frauen

Eine Dokumentation des IMK e.V.

 

Eine besonders verabscheuenswürdige Form
der Gewalt gegen Frauen sind die "Morde im
Namen der Ehre," die bis heute im Nahen
Osten und vor allem auch in Kurdistan üblich
sind, ja sogar in den letzten Jahren häufiger
  geworden zu sein scheinen. Immer wieder
werden dort Frauen ermordet, nur weil sie in
Konflikt mit den rigiden herrschenden Moral-
vorstellungen geraten sind.

     
Was sind die Gründe dafür, dass zahlreiche
Frauen umgebracht werden, nur um die an-
geblich durch sie befleckte Familienehre zu
reinigen? Stehen die "Ehrenmorde" mit dem
Erstarken des Islam und seinen Moralvorstel-
lungen im Zusammenhang? Warum sind die-
se Morde vor allem in Kurdistan zu beobach-
ten, handelt es sich bei ihnen etwa um eine
"kurdische Tradition"? Diesen Fragen gehen
in diesem Buch zwei kurdische Wissen-
schaftlerinnen nach. Die Rechtsanwältin Ha-
  miyet Izol untersucht das Phänomen in den
türkischen Teilen Kurdistans, Dr. Mukaddes
Sahin in den irakischen Teilen des Landes,
vor allem in den sog. kurdischen Selbstverwal-
tungs-Gebieten, die schon vor dem Sturz des
Saddam-Regimes dem Zugriff des Tyrannen
entzogen waren. Johannes Düchting informiert
darüber, wie das deutsche Flüchtlingsrecht
mit Frauen umgeht, die Gefahr laufen, in ihrer
Heimat Opfer von "Ehrenmorden" zu werden.

 

 

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Preis: 12,-- Euro (incl. Versandkosten)
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