Auswirkungen des Völkermords
an den Armeniern
auf die kurdische Gesellschaft *

 
             Bewohner 
von 
Tomarza 
vor 
ihrem 
Kloster 
 
  
Um zu veranschaulichen, was der Verlust ihrer christlichen Anteile für die kurdische Gesellschaft bedeutete, zitieren wir an dieser Stelle eine längere Passage aus einer Doktorarbeit, die 1959 am Geographischen Institut der Universität Marburg von Wolf- Dieter Hütteroth verfaßt wurde.

Im Ergebnis seiner Forschungsreise berichtet Hütteroth in dem Kapitel "Wandlungen der Yaylawirtschaft im Gefolge von Weltkrieg und Revolution" über die Folgen des Verlustes des armenischen Bevölkerungsteils:
 



*   Aus der 11. Folge der Sendereihe "Streiflichter auf die Geschichte Kurdistans"
der Deutsch-kurdischen Gesellschaft Kassel und Umgebung
im Freien Radio Kassel
 
(1) Günther BEHRENDT, Nationalismus in Kurdistan, Hamburg 1993, S. 308
(2) Wolf-Dieter HÜTTEROTH, Bergnomaden und Yaylabauern im mittleren kurdischen Taurus,
Marburg 1959 (Marburger geographische Schriften, Heft 11), S. 142-147

 Alle Fotos aus der niederländischen Webseite "Een Muur van Stilte" [Eine Mauer des Schweigens]