| Rückzug
der Guerillakräfte
Der am 8. Mai begonnene
Rückzug der Volksverteidigungskräfte HPG dauert an. Eine weitere Guerillagruppe
aus Nordkurdistan hat die von der PKK kontrollierten Meder-Verteidigungsgebiete
in Südkurdistan erreicht.
Die Guerillagruppe wurde von vielen GuerillakämpferInnen, dem Hauptkommandanten
der HPG, Amed Malazgirt, sowie von den HPG-Kommandanten Serdem Botan und
Sinan Gever empfangen.
Amed Malazgirt erklärte in seiner Rede, dass die meisten Guerillakräfte
aus Nordkurdistan die Meder-Verteidigungsgebiete erreicht hätten. Die
verbliebenen Guerillagruppen seien alle in Bewegung. Mit dem Prozess verfolge
man die Freiheit Öcalans und des kurdischen Volkes: „Die meisten unserer
Gruppen, die für die demokratische Befreiung und für den Aufbau eines
freien Lebens seit dem 8. Mai bis heute in Bewegung sind, haben die Meder-Verteidigungsgebiete
erreicht. Die anderen Freundinnen und Freunde sind alle auf dem Weg. Wir
hoffen, dass auch sie unsere Gebiete gut erreichen werden. Das Ziel in
diesem Prozess ist die Freiheit unseres Vorsitzenden und die Befreiung
unseres Volkes. Das ist auch die Absicht, aller Gruppen, die sich zurückziehen.
Unsere Kraft und unseren Glauben nehmen wir von unserem Vorsitzenden Apo.
So wie wir einen harten Kampf zu Kriegszeiten geführt haben, so werden
wir auch einen harten Kampf in der demokratischen Phase leisten. Mit diesem
Kampf werden wir die Freiheit unseres Vorsitzenden Apo und die Befreiung
unseres Volkes erreichen.“
Die YJA Star Kämpferin Mahabat Siolopi aus der Gruppe, die die Meder-Verteidigungsgebiete
erreicht hat, erklärte in einer Rede, dass der Aufruf des Vorsitzenden
für sie ein Befehl sei und sie als Guerillas der YJA Star dem Prozess
eine große Bedeutung beimessen.
Quelle: ANF, 18.
Juni 2013, ISKU
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