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Tage nach dem Massaker von Roboski: Wer gab den Schießbefehl?
Die Partei für Frieden
und Demokratie (BDP) hat in einer schriftlichen Erklärung darauf aufmerksam
gemacht, dass nun genau 500 Tage seit dem Roboski-Massaker vergangen sind,
bei dem 34 Kurden, überwiegend Jugendliche, durch die türkische Luftwaffe
getötet worden sind. Die Verantwortlichen für diese Tat sind noch immer
nicht ausfindig gemacht worden. Diese müssten sich aber vor der Bevölkerung
und der Geschichte verantworten.
Im Folgenden einige Auszüge aus der Erklärung der BDP:
„Heute genau vor 500 Tagen haben türkische Kampfflugzeuge der türkischen
Armee in der Nähe des Dorfes Roboski in der Provinz Şirnex Dorfbewohner,
deren einige Einnahmequelle der Grenzhandel ist, bombardiert. Bei der
zweistündigen Bombardierung haben 34 Menschen ihr Leben verloren.
Das war nicht das erste Massaker in der kurdischen Geschichte, das die
Menschen erleben mussten. Auch davor gab es mehrere Massaker, von denen
keines aufgeklärt wurde. Trotz der Kommunikationsmöglichkeiten des 21.
Jahrhunderts haben die Presseorgane diese Nachrichte eine lange Zeit verheimlicht.
In den 500 Tagen die bisher vergangen sind hat die Republik Türkei nichts
getan, um dieses Massaker aufzuklären. Unbeantwortet steht die Frage im
Raum, wer den Schießbefehl gegeben hat. Wir fragen und werden weiter fragen
und werden es aufdecken: Wer hat den Schießbefehl gegeben?“
Quelle: ANF, 11.05.2013,
ISKU
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