Türkische Luftwaffe bombardiert Südkurdistan

Gegen 16.15Uhr Ortszeit haben türkische Kampfflugzeuge im Tiefflug die südkurdischen „Meder-Verteidigungsgebiete“, die von den Guerillakräften der PKK kontrolliert werden, bombardiert. Bei den angegriffenen Gebieten handelt es sich um die Gebiete Kandil, Zap, Çemço, Garê und Metina.
Seit 2007 fliegt die türkische Armee in regelmäßigen Abständen Luftangriffe auf die südkurdischen Gebiete, die von der Guerilla kontrolliert wird. Auffällig bei den letzten Angriffen ist, dass sie zeitgleich mit den vermeintlichen Friedensgesprächen mit dem inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan begonnen wurden.
Bei den Luftangriffen wird am stärksten die örtlich ansässige Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft gezogen. In der Vergangenheit wurden bei solchen Angriffen mehrmals ZivilistInnen getötet.

Quelle: ANF, 08.02.2013, ISKU

ISKU | Informationsstelle Kurdistan