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Studierende in İzmir zu 590 Jahren Haft verurteilt
In einem Prozess gegen 21 Studierende,
von denen acht bereits inhaftiert waren, sprach der 10. Hohe Strafgerichtshof
in Izmir außerordentlich hohe Strafen gegen die Angeklagten aus. Diesen
wurde lediglich vorgeworfen Mitglied im DYGM (Demokratisch-patriotischer
Jugendrat) zu sein, einer Jugendorganisation der legalen BDP (Partei für
Frieden und Freiheit).
Nichtsdestotrotz sprach das Gericht dutzende Jahre Gefängnis aus und ordnete
die Festnahme der weiteren verurteilten Studierenden an. Sie wurden zu
insgesamt 590 Jahren und neun Monaten Haft und der Zahlung von 36.000
TL verurteilt.
Zunächst lehnte das Gericht die Forderung der Angeklagten, sich in ihrer
Muttersprache (Kurdisch) verteidigen zu können, ab. Nach einer Pause folgte
dann das Urteil:
Hülya D. und Yasin D. wurden zu jeweils 61 Jahren und sechs Monaten Haft,
sowie der Zahlung von 6.000 TL. verurteilt; Veysi K. und Ebru G. zu jeweils
39 Jahren; Ozan E. zu 53 Jahren und drei Monaten und 6.000 TL; Ercan A.
zu 48 Jahren und acht Monaten und 3.000 TL; Mesut Ö. zu 50 Jahren, drei
Monaten und 3.000 TL; Mekan A. zu 33 Jahren, acht Monaten und 3.000 TL;
Hüsnü İ. und İhsan Y. jeweils zu 29 Jahren, drei Monaten und 3.000 TL;
Hasan Ç. und Berivan B. jeweils zu fünf Jahren und einem Monat; Mehmet
Ç. zu 36 Jahren und 3.000 TL; Berivan E. zu 28 Jahren und 5 Monaten, Bekir
A. zu 19 Jahren und sechs Monaten, Bayram Ö. zu 19 Jahren und fünf Monaten,
Davut T. zu 12 Jahren, Hasan İke zu fünf Jahren und sechs Monaten, Sedat
Ç. zu neun Jahren und fünf Monaten; Fesih A. zu fünf Jahren.
Quelle: DIHA, 06.12.2012,
ISKU
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