Rekordhaftstrafe für BDPler in Agirî

Gegen zehn BDPler, die im Januar 2011 im Rahmen der sogenannten KCK-Operationen festgenommen worden waren, wurde durch ein Gericht in Erzîrom die Rekordhaftstrafen von zwischen 10 bis 20 Jahren ausgesprochen. Rechnet man die Haftstrafen der zehn Personen zusammen, kommt man auf 170Jahre.
Den Angeklagten wurde „Mitgliedschaft in der Organisation [gemeint PKK]“ und „Ausübung von Bildungsarbeiten für die Organisation“ vorgeworfen. Die Angeklagten hatten während der gesamten Verhandlung darauf bestanden, sich in ihrer kurdischen Muttersprache verteidigen zu wollen, was das Gericht mit allen Mitteln zu unterbinden versucht hat.

Quelle: ANF, 15.05.2012, ISKU

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