Frauen fordern Freiheit für Öcalan

Bekannte Frauenrechtsaktivistinnen wie Dr. Şebnem Korur Fincancı, die Anwältin Eren Keskin, die Vertreterin der BDP Emine Ayna, die Autorin und Anwältin Ayşe Batumlu, Zübeyde Teker, die BDP Co-Vorsitzende Ayla Akat Ata und Hürriyet Şener gründeten nach Informationen der DIHA Nachrichtenagentur eine Plattform „Freiheit für Öcalan“.
Die Plattform veröffentlichte eine Erklärung, in der es heisst: „Niemand wird gewinnen, wenn weiter getötet wird, macht Frieden mit den KurdInnen, dreht die Uhr zurück auf den Zeitpunkt der Verhandlungen mit Öcalan.“.
Die Erklärung fordert: „Anerkennung der KurdInnen und ihrer VertreterInnen, wenn ihr mit ihnen zu einem Ergebnis kommen wollt. Lasst Öcalan frei. Schluss mit Militäroperationen, Verhaftungen, verbrannten Guerillas, Soldatenbegräbnissen, alles was gestartet wurde, nachdem die Verhandlungen mit Öcalan abgebrochen wurden. Die Verhandlungen mit Öcalan bedeuteten einen Schritt für den Frieden, und eine Adresse für die Suche nach einer Lösung. Aber nun, wo der Krieg wieder entfacht wurde, hat er alle Leben in den Städten und Dörfern unter Kontrolle. Hört auf, ihr könnt nicht gewinnen indem ihr immer mehr Leute verhaftet, tötet, Wenn ihr die KurdInnen akzeptiert, wird das Leben gegenüber dem Tod gewinnen. Akzeptiert die Freiheit von Abullah Öcalan und beginnt mit Verhandlungen, sofort. Bringt den Frieden für dieses Land. Der Frieden wird uns das Leben wiedergeben.

Quelle: ANF, 19.01.2012, ISKU

ISKU | Informationsstelle Kurdistan