| KCK: Die AKP spielt mit dem Feuer! BEHDİNAN - Nachdem die letzten drei Anfragen der AnwältInnen des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan für die wöchentlichen Gespräche mit ihrem Mandanten durch die Staatsanwaltschaft abgelehnt worden sind, hat der Vorsitz des KCK-Exekutivrates eine Erklärung abgegeben, in der sie klarstellt, dass die völlige Isolierung ihres Vorsitzenden eine Politik der Gewalt und Unterdrückung ist. Wir dokumentieren
die KCK-Erklärung: Die AKP hat, entgegen der Erklärung unseres Vorsitzenden, das Problem bei einer konstruktiven Haltung der Regierung binnen eine Woche zu lösen können, erklärt, dass Problem von nun an mit anderen Mitteln angehen zu wollen, sodass ‚der Terror zerschmettert wird‘. Aus diesen Worten wird ersichtlich, dass mit den neuen Mitteln nichts anderes als Krieg und Gewalt gegen die kurdische Freiheitsbewegung gemeint sind. Eines dieser Mittel ist auch die Totalisolation unseres Vorsitzenden. Das kurdische Volk
wird jegliche Entwicklung hinlänglich ihres Vorsitzenden mit äußerster
Aufmerksamkeit verfolgen. Beginnend mit dem internationalen Komplott,
hat das Volk seit je her durch ihren entschlossenen Widerstand alle Angriffe
und Konzepte gegen unseren Vorsitzenden gänzlich ins Leere laufen lassen.
Daher ist es nur selbstverständlich, dass das Volk auch in dieser Phase
seinen Widerstand erhöhen wird. Die AKP verfolgt
allerdings einen gegenteiligen Kurs. Sie setzt durch spezielle Kriegsmethoden
auf eine Eskalation. In diesem Sinne werden unter dem Deckmantel der KCK-Operationen
gewählte kurdische PolitikerInnen als Geiseln gehalten. Ihnen wird das
universelle Recht verweigert, sich in ihrer Muttersprache zu verteidigen.
Dazu kommt, dass sie die Gerichtsprozesse, die eher Theateraufführungen
gleichen, in eine andere Stadt verlegen wollen. Auch dies ist ein Teil
des Kriegskonzeptes der AKP. Wir erklären als
kurdische Befreiungsbewegung, dass jeglicher Angriff auf unseren Vorsitzenden
von unserer Seite mit einer klaren und unmissverständlichen Reaktion beantwortet
werden wird. Quell: ANF, 11.08.2011,
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