| Keine Informationen über den Verbleib von Zeynep Celaliyan Zeynep Celaliyan, eine Frauenrechtlerin, die für die Rechte der kurdischen Frauen kämpft und im Iran zur Todesstrafe verurteilt wurde, wurde vor einem Monat aus dem Kirmaşan-Gefängnis an einen unbekannten Ort gebracht. Ihr Anwalt und ihre Familie wurden darüber nicht informiert. Das Informationskomitee der zur Todesstrafe Verurteilten erklärten ebenfalls, dass sie keine Informationen über den Verbleib von Zeynep Celaliyan hätten. Xelil Behramiyan, der Anwalt von Celaliyan hat über die Verlegung erfahren, als er einen seiner Mandanten im Dizilbad-Gefängnis, das mit dem Gefängnis-Kirmaşan zusammenhängt, besuchte. Die Sorge ihrer Familie, des Anwalts und Menschenrechtlern ist groß. Zeynep Celaliyan wurde Mitte 2008 in Kirmaşan als angebliches PJAK-Mitglied verhaftet. Sie wurde in einem 7-Minuten-Prozess ohne anwaltliche Vertretung am 14.1.2009 vom Revolutionsgericht zum Tode verurteilt. Das Hohe Gericht hat Anfang dieses Jahres das Urteil bestätigt. In einem Brief von Celaliyan an Menschenrechtsorganisationen im November 2009 aus dem Gefängnis schreibt sie „Ich wurde innerhalb eines 7-Minuten-Prozesses zum Tode verurteilt.“ Sie bat alle Menschenrechte-Verteidigende und Frauen um Hilfe. Das Ceni Frauenfriedensbüro begann im Herbst 2009 mit einer Unterschriftenkampagne für die Aufhebung der Todesstrafe und der Freilassung von Celaliyan. Die Kampagne fand auf internationaler Ebene von Frauenorganisationen und -gruppen Unterstützung. Die Unterschriftenkampagne ist zu finden unter http://www.gopetition.com/petitions/save-zeynab-jalalian/sign.html Quelle: ANF, 17.3.2010, ISKU
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