| Duran Kalkan zu den Ereignissen im Iran In einem Gespräch mit ANF nahm Duran Kalkan, Vizevorsitzender des Exekutivrats der KCK, Stellung zu den jüngsten Entwicklungen im Iran. In dem Interview erklärte Kalkan, dass es sich bei der jetzigen Auseinandersetzung im Iran um einen Machtkampf innerhalb des iranischen Regimes handelt, der sich aber durchaus verschärfen kann. Sollte der Machtkampf andauern, kann es sein, dass es zu einer Suche außerhalb des Systems kommen kann. Das System kann sich aber auch zu Reformen genötigt sehen. Kalkan warnte vor allem vor einer weiteren Zunahme der Unterdrückung der Kurden im Iran und erklärte: „Sollte die Unterdrückung der Kurden im Iran weiterhin zunehmen, kann dies zum Aufstand führen.“ Er wies darauf hin, dass das iranische Regime unter Ahmadinejad für die Kurden sehr negative Folgen gehabt hat. Ahmadinejad hat ein Terrorregime gegen die Kurden geführt. Die Unterdrückung der Kurden hat erheblich zugenommen. Hunderte sind verhaftet worden; die Todesstrafe ist forciert worden. Denunziantentum und ein Netzwerk an Agenten wurden aufgebaut. „Dabei kann sich gerade ein Vielvölkerstaat wie der Iran ein solches Gebaren nicht leisten“, erklärte er und wies darauf hin, dass wenn dieser Zustand andauern sollte der Iran auseinanderzubrechen drohe. „Die Entwicklungen der letzten Zeit haben sich negativ ausgewirkt. Die Beziehungen zwischen der Zentralregierung und den Kurden sind völlig zum erliegen gekommen. Der Dialog ist abgebrochen. Die Kurden finden keinerlei Widerhall, keine Vertretung innerhalb des staatlichen Regimes. Das hat bei den Kurden zu einem Vertrauensbruch gegenüber dem Regime geführt. Was sie zu einer Suche, einer Suche außerhalb des Systems geführt hat.“ Sein Fazit: sollte das Regime unter Ahmadinejad so weiter machen wie bisher, könnte das Regime von Ahmadinejad das gleiche Schicksal wie Saddam Hussein ereilen.“ Er riet den Kurden dort, konkrete Maßnahmen zum eigenen Schutz zu ergreifen, um vor einem Massaker gefeit zu sein. Das kurdische Volk und die PJAK müssten sehr vorsichtig sein und sich vor Provokationen welcher Art auch immer hüten. Er riet ihnen die Zusammenarbeit zu suchen mit jenen die eine „Demokratische Lösung der Probleme“ wünschen und sich vor Verallgemeinerungen gegen über den Kräften des Regimes zu hüten. Quelle: ANF 17.06.2009,
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