Krise um neues Wahlgesetz im Irak Am 22.7. hatte das irakische
Parlament in geheimer Wahl das umstrittene neue Wahlgesetz angenommen.
Die kurdischen Abgeordneten hatten an der Abstimmung nicht teilgenommen.
Sie hatten zuvor aus Protest den Saal verlassen. Zu dem Eklat war es gekommen,
nachdem die Abstimmung nach dem 24. Paragraphen in geheimer Wahl fortgesetzt
werden sollte. Die kurdischen Abgeordneten sahen darin einen „klaren Verstoß
gegen die irakische Verfassung“ und verließen den Saal. Danach wurde die
Abstimmung ohne Teilnahme der kurdischen Abgeordneten fortgesetzt. Nach
dem neuen Wahlgesetz hätten unter Beobachtung der UN ab Oktober in 18
Provinzen Wahlen abgehalten werden müssen. Vorgesehen war zuvor auch die
Bildung einer Kommission zur Klärung der Stimmenverteilung zwischen Kurden,
Turkmenen und Arabern in Kerkuk. Quelle: ANF 23.07.2008,
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Übersetzung
aus dem Türkischen |
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