Iranische Menschenrechtler aktiv im Kampf gegen Steinigungen Im Iran sind zurzeit 9 Personen von Recm (Tod durch Steinigen) bedroht. Es handelt sich bei den Verurteilten sowohl um Frauen wie auch um Männer, denen Ehebruch oder Prostitution zum Vorwurf gemacht wird. Nun sind Menschenrechtsorganisationen im Iran aktiv geworden und haben eine Kampagne gegen Recm gestartet. Der RA Şadi Sadr von Netzwerk der Freiwilligen Anwälte erklärte, dass sie im höchsten Maße beunruhigt seien, da die Strafen jeden Moment vollzogen werden könnten. Der Justizminister habe 2002 zwar erklärt er habe diese Art der Bestrafung mit einer Verordnung außer Vollzug gesetzt, Fakt ist aber dass Recm auch 2006 und 2007 noch vollzogen wurde. 2007 konnte ein Mann nachdem es zu harschen Protesten der Europäischen Union und der Vereinten Nationen gekommen war vor dem Tod durch Recm bewahrt werden. Auch das Netzwerk der Freiwilligen Anwälte konnte bereits 15 Frauen und einen Mann vor Recm bewahren. Eine Gruppe von Menschenrechtlern wies nun erneut auf das bestehende Moratorium in Bezug auf Recm hin und rief die iranischen Behörden dazu auf verhängte Strafen nicht zu vollziehen. Quelle: ANF 21.07.08.,
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