| Presseerklärung zu den Ergebnissen vom Internationalen Amed Camp Das internationale Amed Camp, dass im Rahmen vom Mesopotamischen Sozialforum stattgefunden hat, ist nun nach 6 Tagen zu Ende gegangen. Unter dem Slogan "Internationalismus bedeutet gemeinsamer Widerstand - Freies Leben bedeutet demokratischer Kommunalismus" sind ungefähr 150 Teilnehmer_innen aus Kurdistan, Deutschland, Italien, Baskenland, Palästina, Frankreich, Österreich, Holland und der Türkei zusammengekommen. Während dieser Tage ist es zu einem kulturellen Austausch und zu intensiven Diskussionen über die Situation in den verschiedenen Ländern und über die kurdische Frage gekommen. Darüber hinaus hat insbesondere der Camp-Alltag die Möglichkeit zu einer intensiven Auseinandersetzung gegeben. Auch wurden mehr als 100 Postkarten mit solidarischen Grüssen an politische Gefangene verschickt. In den Diskussionen gab es insbesondere an Kurdistan und das Modell des "Demokratischen Konföderalismus" großes Interesse. Hinsichtlich Jugend und Frauen wurden unterschiedliche Projekte angestossen. Perpektiven unterschiedlicher Aktivist_innen wie Antikapitalist_innen, Antifaschist_innen, Feminist_innen, Antimilitarist_innen, LGBTTI's und anderer kamen zusammen. Es wurden hinsichtlich
verschiedener Punkte gemeinsame Entscheidungen getroffen: In Bezug auf die Jugend kam es zu folgender Entscheidung: Eine antifaschistische Jugendgruppe aus Deutschland, eine Jugendgruppe aus dem Baskenland und die kurdische Jugendbewegung YDG-M haben beschlossen 2010 ein Jugendcamp zu veranstalten mit Teilnehmer_innen aus der Türkei, Europa, dem Mittleren Osten, Lateinamerika und vielen anderen Ländern. Desweiteren wurden beschlossen ein Weltsozialforum zu organisieren für eine demokratisch-sozialistische Welt. 30.9.2009
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