| Erklärung des KNK zur Freilassung der drei Bergsteiger Mit großer Erleichterung und Freude haben wir von der Freilassung der drei Bergsteiger aus Deutschland erfahren. Wir sind sehr froh darüber, daß alle drei Bergsteiger unversehrt zurück in die Bundesrepublik kommen werden. Wir möchten uns daher bei den zuständigen Gremien der KCK (Gemeinschaft der Kommunen Kurdistans) und dem Hauptquartier der Volksverteidigungskräfte Kurdistans (HPG- Hezen Parastina Gel) dafür bedanken, das sie eine Bereitschaft gezeigt haben, alles notwendige zur gesicherten Freilassung der Bergsteiger zu unternehmen. Unser ausdrücklicher Dank gilt auch allen politischen Persönlichkeiten aus der Bundesrepublik und Vertretern internationaler Menschenrechtsorganisationen, die unserer Bitte nachgekommen waren und sich bereit erklärt hatten und für die Durchführung der Freilassung nach Kurdistan zu reisen. Unser besonderer Dank gilt auch der DTP-Partei und den Menschenrechtsorganisationen, die entgegen vehementer Provokation durch politische und militärische Stellen der Türkei das Risiko auf sich nahmen und für eine sichere Freilassung intervenierten. Der Prozeß der Freilassung hat einige Zeit in Anspruch genommen, da die Türkei sich beharrlich weigerte, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes und andere international renommierte Organisationen zu akzeptieren. Ferner haben sowohl wir vom KNK (Kurdischer Nationalkongress) als auch andere kurdische NGO’s in Deutschland und Europa eine intensive Bemühung unternommen, um weitere politische Eskalationen aufgrund der von Ankara initiierten Desinformationen zu verhindern, - die in einigen Presse- und Medien in Deutschland publiziert wurden, - indem diese zu Gunsten der Wahrheit Aufklärung erfuhren. Uns war die Unversehrtheit der drei Bergsteiger das wichtigste. Der Kurdistan National Kongress (KNK) steht für eine politische Lösung der kurdischen Frage und vertritt das Selbstbestimmungsrecht für die Kurden, welches durch das internationale Recht gewährleistet wird. Daher glauben wir fest daran, daß die Türkei mit ihrer Repressions-, Negierungs- und Vernichtungspolitik des kurdischen Volkes dauerhaft keine Chance haben wird, den Freiheitswillen der Kurden zu brechen. Noch glauben wir daran, daß die politische, diplomatische, wirtschaftliche und militärische Unterstützung gegenüber der türkischen Kurdenpolitik, - die bei einigen EU Staaten, allen voran die Bundesrepublik, Unterstützung findet - die demokratische Lösung der kurdischen Frage verhindern kann. Positiv stellen wir fest, daß zahlreiche deutsche politische Persönlichkeiten sich entschieden für einen neuen politischen Kurs der Bundesrepublik einsetzen. Der KNK sieht den Dialog als den einzig vernünftigen Weg zur Konfliktlösung. Weder Verbote noch anderweitiges fahrlässiges politisches Handeln wird den Frieden fördern. Im Gegenteil: sie könnten nur zur Ursache weiterer von uns nicht beabsichtigter Folgen werden, welche niemandem dienen und für keinen nützlich sind. Der Weg des Dialogs wird auch das Leben Hunderttausender Kurdinnen und Kurden in Deutschland verändern und verbessern: wie ebenso allen 40 Millionen Kurden dieser Erde die Chance auf ein freies und Selbstbestimmtes Leben gewährleisten KONGRA
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