FelS-Intersol-AG, 12.02.2009
Veranstaltung im Rahmen des Mayday 2009.
Prekäres Leben - Lager für MigrantInnen in Deutschland und
Widerstand gegen die Lagerunterbringung.
Es wird das Lagersystem in Deutschland analysiert. Verschiedene Gruppen
die Widerstand leisten stellen sich.
Veranstaltet von der FelS-Intersol-AG zusammen mit der Flüchtlingsinitiative Brandenburg.
Montag, 20.04.09, 19:30, Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Berlin
FelS, 16.05.2007
Aufruf zum gemeinsamen Block bei der Großdemonstration in Rostock am 2. Juni 07 und bei den Massenblockaden gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm
FelS, 18.03.2007
Nach zwei Jahren Mobilisierung und Öffentlichkeitsarbeit der Initiative wird im März ein Prozess gegen zwei beteiligte Polizisten in Dessau stattfinden. Obwohl dies ein wichtiger Schritt in Richtung Aufklärung ist, haben wir Zweifel, dass es zu einem gerechten Urteil und einer vollständigen Aufklärung der Todesumstände kommen wird. Seit dem Tod von Oury Jalloh hat die Staatsanwaltschaft Dessau kein wirkliches Interesse gezeigt die Todesumstände aufzuklären. Vielmehr ist ihre Tätigkeit von einer inzwischen jahrelangen Verschleppung des Falles geprägt, wie auch einer mangelnden Kooperation mit den Anwältinnen der Familie Oury Jallohs. Für die Zulassung der Nebenklagen der Mutter und des Vater brauchte das Gericht 17 bzw. 15 Monate. Eine Röntgenuntersuchung der Leiche Oury Jallohs wurde mit der Begründung abgelehnt, es gebe keinen Anlass dazu. Die zweite, unabhängige Obduktion ergab dann die schweren Verletzungen Jallohs, noch bevor er verbrannte.
Deshalb bleibt eine breite öffentliche und politische Arbeit für die Begleitung und Beobachtung des Prozesses wichtig. Beteiligt euch an der Mobilisierung zum Prozess!
Kommt alle am 27. – 30. März und am 19. – 20. April nach Dessau, beobachtet den Prozess und beteiligt euch an den ständigen Aktionen, Veranstaltungen und Kundgebungen. Bleibt informiert unter:
http://oury-jalloh.so36.net/ oder unter der Telefonnummer: 0176-65977644
FelS Intersol, 19.02.2007
Broschüren - Release und Podiumsdiskussion
Dienstag, 27.2.07 19.30 Uhr
KATO - U-Bhf Schlesisches Tor
Niemand hat die Absicht ein Ausreisezentrum zu errichten...
Versteckt, in einem Industriegebiet gelegen, befindet sich das Lager Motardstraße 101a. Der Berliner Senat betreibt heimlich ein sogenanntes "Ausreisezentrum". "Ausreisezentren" sind Erweiterungen der deutschen Innenminister im Portfolio rassistischer Maßnahmen. AsylbewerberInnen und andere nicht gewünschte MigrantInnen sollen durch gezielte Diskriminierung und Isolierung zu einer sogenannten "freiwilligen Ausreise" oder in die Illegalität gezwungen werden.
FelS Intersol, 27.09.2006
Samstag, 30.09.2006 *** 18.30 Uhr *** Infoveranstaltung *** K9 (Kinzigstr. 9, Friedrichshain)
In Berlin entsteht hinter dem Rücken der Öffentlichkeit und gegen die Verlautbahrungen der regierenden SPD und PDS in der Zentralen Erstaufnahmestelle ein Ausreisezentrum. In diesem Abschiebelager werden Menschen mit Duldung perspektivlos auf Dauer mit ekliger Vollverpflegung und ohne Bargeld untergebracht. Ziel ist, dass sie diese Perspektivlosigkeit anerkennen und "freiwillig" dieses schöne Land verlassen.
FelS InterSol, 26.01.2005
Berliner Soli-Party bringt 1.830 Euro.
Im Januar 2004 veranstaltete ACT! im HAU II eine Soli-Party für das "Radio Insurgente" aus Chiapas. Jetzt ist das Geld in Mexico angekommen und das Radio bedankt sich auf seiner Homepage.
Dario Azzellini, 21.10.2004
Sturz einer Kolumbus-Statue ruft Bürokraten auf den Plan
Christoph Kolumbus war wahrlich kein Heiliger und die „Entdeckung“ Amerikas alles andere als ein für beide Seiten erfreuliches Ereignis. So viel hat sich mittlerweile in großen Teilen Lateinamerikas und auch Europas herum gesprochen, auch wenn offizielle Stellen in Spanien oder Italien versuchen die Geschichte in ihrem Sinne als „Begegnung der Kulturen“ umzudeuten.
FelS Intersol, 10.10.2004
Am 12.10.04 wurde in Caracas (Venezuela) die Statue des Cristobal Colon (Kolumbus) von hunderten Menschen umgestürzt. Drei Menschen aus den Basisbewegungen wurden deswegen verhaftet. Wir fordern ihre sofortige Freilassung und die Einstellung der Verfahren! Nicht das Umstürzen, sondern das Aufstellen dieser Statue war ein Verbrechen.
ALB, Kolumbienkampagne, FelS, 20.07.2004
Wir freuen uns über klaren Sieg der "Bolivarianischen Revolution" über die rechte Opposition beim Referendum vom 15. August 2004!
Egal, ob man die Veränderungen in Venezuela nun als "Reformen" oder "Revolution" bezeichnet, fest steht: In kaum einem anderen Land finden zur Zeit so tiefgreifende Umwälzungen statt wie in dem südamerikanischen Land. Die Bewohner von Armenvierteln organisieren sich in Stadtteilversammlungen und können – dank eines neuen Mitbestimmungsgesetzes – über die Vergabe von öffentlichen Haushaltsmitteln mitentscheiden. Auf dem Land besetzen die Sin Tierras (landlose BäuerInnen) brachliegenden Großgrund und erhalten bei der Gründung von Kooperativen staatliche Unterstützung. Ein neues Mediengesetz erleichtert die Gründung von alternativen Radio- und Fernsehstationen. Mit Alphabetisierungs- und Gesundheitskampagnen werden die Lebensbedingungen gerade in den Slums verbessert.
FelS, 23.10.2003
In Venezuela wurde Ende 1998 Hugo Chávez vorwiegend von den armen Bevölkerungsschichten zum Präsidenten gewählt. Dessen Politik gegen den Neoliberalismus ist so konkret, dass die in ihrem Besitzstand bedrohten Reichen im Land nach einer langen Oppositionskampagne sogar einen Putsch versuchten, um Chávez zu stürzen. Doch anders als in Chile 1973 konnte die Bevölkerung 'ihren' Präsidenten verteidigen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen genau die sozialen Organisationen und Basisbewegungen, die den Präsidenten tragen, aber auch auf ihrer Eigenständigkeit bestehen. Dieser "bolivarianische Prozess" in Venezuela, seine Basis, seine Ziele und seine aktuellen Kämpfe.
GfL, 19.10.2003
Während heute in Paris die zweite Generation der Sans Papiers für ihre Rechte auf die Strasse geht, bleibt in Deutschland die Kriminalisierung von MigrantInnen mit irregulärem Aufenthalt weitgehend unwidersprochen. Kanak Attak, Flüchtlinsinitiative Brandenburg, Respect Netzwerk, Medizinische Flüchtlingshilfe, Frauen-Lesben-Bündnis und andere haben letzten Sommer eine breite Mobilisierung für ein Recht auf Legalisierung begonnen.
FelS Intersol AG, 21.07.2003
In Bewegung bleiben / Für Bewegung sorgen
Redebeitrag auf der Demo "Von Göteburg nach Genua", 20.07.03
Seit dem Ende der 90er Jahre sehen sich die Gipfel von Regierungen der
Industriestaaten und internationaler Institutionen mit wachsendem Widerstand konfrontiert. Wie sich gerade wieder im Juni bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Evian gezeigt hat, konnten weder die gezielte, brutale Repression während den Gipfelprotesten noch die neu geschaffene Frontstellung nach dem 11.09 gegen den Terrorismus die Dynamik der Bewegung brechen.
Bündnis gegen die Sicherheitskonferenz, 01.01.2003
Aufruf zu Protesten gegen das Treffen der Welt-Kriegselite in München am 7./8. Februar 2003.
Bei der jährlichen ”Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik” treffen sich Regierungsvertreter der Nato-Staaten aus USA, EU und rund 200 hochkarätige Militärstrategen, Generäle und Rüstungsexperten. Ihnen geht es aber nicht, wie sie behaupten, um internationale Sicherheit. Das Treffen ist eine Kriegskonferenz.